Missbrauchsvorwürfe – Prinz Andrew könnte von Deal der Klägerin profitieren
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MissbrauchsvorwürfePrinz Andrew könnte von Deal der Klägerin profitieren

Eine am Montag von einem US-Gericht veröffentlichte außergerichtliche Einigung aus dem Jahr 2009 könnte Prinz Andrew bei den Missbrauchsanschuldigungen zugute kommen.

ARCHIV - 11.08.2021, Großbritannien, London: Prinz Andrew, Herzog von York. In diesem Jahr droht ihm ein Schadenersatzprozess in New York: Die US-Amerikanerin Giuffre beschuldigt Andrew, sie vor 20 Jahren als 17-Jährige sexuell missbraucht zu haben. Am 03.01.2021 soll eine Abmachung zwischen Epstein und Giuffre von 2009 veröffentlicht werden, in der Giuffre gegen eine Zahlung auf juristische Schritte gegen Epstein sowie seine Freunde und Bekannte verzichtet haben soll. (zu dpa-Korr ««In seinen Stiefeln zittern»: Fall Maxwell erhöht Druck auf Andrew») Foto: Neil Hall/PA Wire/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

ARCHIV - 11.08.2021, Großbritannien, London: Prinz Andrew, Herzog von York. In diesem Jahr droht ihm ein Schadenersatzprozess in New York: Die US-Amerikanerin Giuffre beschuldigt Andrew, sie vor 20 Jahren als 17-Jährige sexuell missbraucht zu haben. Am 03.01.2021 soll eine Abmachung zwischen Epstein und Giuffre von 2009 veröffentlicht werden, in der Giuffre gegen eine Zahlung auf juristische Schritte gegen Epstein sowie seine Freunde und Bekannte verzichtet haben soll. (zu dpa-Korr ««In seinen Stiefeln zittern»: Fall Maxwell erhöht Druck auf Andrew») Foto: Neil Hall/PA Wire/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Neil Hall
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Bei den Missbrauchsanschuldigungen gegen den britischen Prinzen Andrew kommt ihm womöglich eine am Montag veröffentlichte außergerichtliche Einigung aus dem Jahr 2009 zugute.

Bei den Missbrauchsanschuldigungen gegen den britischen Prinzen Andrew kommt ihm womöglich eine am Montag veröffentlichte außergerichtliche Einigung aus dem Jahr 2009 zugute.

POOL/AFP via Getty Images
Demnach hatte die US-Amerikanerin Virginia Giuffre mit dem Multimillionär Jeffrey Epstein vereinbart, niemanden aus dessen Umfeld zu beschuldigen, der als «potenzieller Angeklagter» gelten könnte.

Demnach hatte die US-Amerikanerin Virginia Giuffre mit dem Multimillionär Jeffrey Epstein vereinbart, niemanden aus dessen Umfeld zu beschuldigen, der als «potenzieller Angeklagter» gelten könnte.

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Giuffre gibt an, vom inzwischen gestorbenen Epstein und seiner Ex-Partnerin Ghislaine Maxwell als Jugendliche zusammen mit Dutzenden anderen Minderjährigen zur Sexsklavin gemacht worden zu sein. Sie beschuldigt in diesem Zusammenhang auch den Sohn der britischen Königin Elizabeth II., sie vor 20 Jahren als 17-Jährige missbraucht zu haben.

Giuffre gibt an, vom inzwischen gestorbenen Epstein und seiner Ex-Partnerin Ghislaine Maxwell als Jugendliche zusammen mit Dutzenden anderen Minderjährigen zur Sexsklavin gemacht worden zu sein. Sie beschuldigt in diesem Zusammenhang auch den Sohn der britischen Königin Elizabeth II., sie vor 20 Jahren als 17-Jährige missbraucht zu haben.

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Bei den Missbrauchsanschuldigungen gegen den britischen Prinzen Andrew kommt ihm womöglich eine am Montag veröffentlichte außergerichtliche Einigung aus dem Jahr 2009 zugute. Demnach hatte die US-Amerikanerin Virginia Giuffre mit dem Multimillionär Jeffrey Epstein vereinbart, niemanden aus dessen Umfeld zu beschuldigen, der als «potenzieller Angeklagter» gelten könnte. In dem in New York veröffentlichten Dokument ist auch eine Zahlung von 500.000 Dollar (damals rund 330.000 Euro) an Virginia Roberts - ihr damaliger Name - genannt.

Giuffre gibt an, vom inzwischen gestorbenen Epstein und seiner Ex-Partnerin Ghislaine Maxwell als Jugendliche zusammen mit Dutzenden anderen Minderjährigen zur Sexsklavin gemacht worden zu sein. Sie beschuldigt in diesem Zusammenhang auch den Sohn der britischen Königin Elizabeth II., sie vor 20 Jahren als 17-Jährige missbraucht zu haben. Er hatte die Anschuldigungen stets bestritten.

Andrew steht wegen seiner früheren Freundschaft zu Epstein in der Kritik

Andrews Anwälte argumentieren, dass die nun veröffentlichte Einigung von 2009 eine Anklage verhindere. Giuffres Anwälte hatten dagegen stets erklärt, dass die Einigung mit Epstein keine Relevanz für einen möglichen Prozess gegen Andrew habe. Am Dienstag soll vor einem Zivilgericht in New York weiter über die Anschuldigungen gegen Andrew und über einen möglichen Prozess verhandelt werden.

Andrew steht seit Jahren wegen seiner früheren Freundschaft zu Epstein in der Kritik und hat deshalb seine royalen Aufgaben beendet.

(L'essentiel/DPA )

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