Fiese Kritik – «Prinz George sieht aus wie ein Dummkopf»

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Fiese Kritik«Prinz George sieht aus wie ein Dummkopf»

Er ist ein süßer Kerl und hat gerade seinen dritten Geburtstag gefeiert. Dennoch hagelt es Kritik: Eine Mitarbeiterin des British Council bezeichnet Prinz George gar als «Dummkopf».

Das sieht ja alles eigentlich ganz niedlich aus. Da sitzt der kleine Prinz George auf einer Picknick-Decke und streckt Familienhund Lupo ein Eis zu. Dieses Foto veröffentlichte der Buckingham Palace am Freitag, 22. Juli, anlässlich des dritten Geburtstags des Sohnes von Prinz William und Herzogin Catherine.

Doch Tierschützer reagieren auf den Schnappschuss erbost. Die Organisation RSPCA (Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals) erklärte, der kleine Knirps sei kein gutes Vorbild. «Wir empfehlen den Leuten, vorsichtig zu sein, wenn sie ihren Hunden Essen, das eigentlich für Menschen gedacht ist, geben», so ein Sprecher. Lebensmittel wie Schokolade seien für Hunde hochgiftig, Milchprodukte nur schwer verdaulich.

«Dieses dreiste, freche Grinsen»

Dass George zu seinem dritten Geburtstag einen Hund erhalten haben soll, alarmiert auch viele Tierschützer. «Ein Kind mit drei Jahren – ob nun blaublütig oder nicht – kann noch keine Verantwortung für die Betreuung eines Tieres übernehmen», kritisiert Helen Sandmeier vom Schweizer Tierschutz.

Damit nicht genug: Angela Gibbins vom British Council, eine gemeinnützige Organisation zur Förderung internationaler Beziehungen, attackiert den royalen Spross auf Facebook ebenfalls scharf. Dass er von öffentlichen Geldern lebt, stößt ihr sauer auf: «Weißes Privileg. Dieses dreiste, freche Grinsen ist das angeborene Wissen, dass er royal, reich und überlegen ist und nie irgendwelche Probleme im Leben haben wird. Lasst uns Fotos von dreijährigen syrischen Flüchtlingskindern finden und sehen, ob sie gleich aussehen.»

Kritik von Papa William

Ein anderer User kommentierte ein Bild mit dem jungen Jungen mit den Worten: «Ich weiß, dass er erst zwei Jahre alt ist, aber Prinz George sieht schon jetzt aus wie ein kompletter Dummkopf.» Der British Council hat sich von den Aussagen klar distanziert. Angela Gibbins drohen außerdem Konsequenzen: Laut dem «Guardian» will die Stiftung weitere Schritte prüfen.

Einen kleinen Seitenhieb in Richtung George gab es kürzlich sogar vom eigenen Vater. «Er hat zu viele Sachen, er ist viel zu verwöhnt», sagte William an der America's-Cup-World-Series-Regatta im englischen Portsmouth am Sonntag. Armer, kleiner Prinz.

(L'essentiel/scy)

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