Offizielle Liebeserklärung – Prinz Harry denkt auch an seine tote Mutter

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Offizielle LiebeserklärungPrinz Harry denkt auch an seine tote Mutter

Ja, es ist Liebe: Prinz Harry bezeichnet Meghan Markle in einer offiziellen Erklärung als seine Freundin. Mutter Diana spielt in dieser Geschichte eine wichtige Rolle.

Prinz Harry und Meghan Markle sind ein Paar. Ganz offiziell. In einer seiner seltenen Stellungnahmen bestätigt Harry die Beziehung zur amerikanischen Schauspielerin. Gleichzeitig bittet er darum, seine Privatsphäre zu respektieren.

So heißt es im Statement, das Harrys Sprecher verfasste, unter anderem: «Seine Freundin Meghan Markle ist Opfer einer Welle von Beschimpfungen und Belästigungen geworden.» Die 35-Jährige habe etwa die Polizei rufen müssen, um aufdringliche Fotografen von ihrem Grundstück im kanadischen Toronto loszuwerden.

Markles «exotische DNA»

In der Erklärung kritisiert Harry auch den «unverblümten Sexismus und Rassismus der Social-Media-Trolle». Das Boulevardblatt «The Sun» brachte Markle mit einem Pornovideo in Verbindung. Ein anderes Blatt berichtete über die angeblichen Vorzüge ihrer «exotischen DNA», da Markles Mutter Afroamerikanerin ist.

Harry, aber auch sein Bruder William haben seit langem ein angespanntes Verhältnis zur Presse. Spätestens seit dem 31. August 1997, als ihre Mutter Diana (†36) in Paris bei einem Autounfall ums Leben kam. Die Prinzessin wurde damals von einem Paparazzo auf einem Motorrad verfolgt.

«Es war wirklich heftig»

Diesen Lady-Di-Effekt, wie ihn die «Bild»-Zeitung nennt, möchte das britische Königshaus und allen voran Harry nun wohl unbedingt verhindern. Deswegen dieser ungewöhnliche Schritt. Der natürlich auch zeigt: Harry meint es mit Meghan ernst.

Und: Der Enkel von Queen Elisabeth II hat miterlebt, wie seine Ex Chelsy Davy (31), mit der er von 2004 bis 2011 zusammen war, von den Medien verfolgt wurde. «Es war wirklich heftig, angsteinflössend und unangenehm. Ich kam damit nicht klar», sagte die 30-Jährige am Sommer der Zeitung «The Times».

Ändert Meghan nun ihre Strategie?

Markle soll diese Tortur nicht widerfahren. «Dies ist kein Spiel – es ist ihr Leben und seins», heißt es in der Mitteilung. Auf ihrer Website Thetig.com, vor allem aber in den sozialen Medien, zeigt sich Harrys Freundin aber von ihrer offenen Seite: Meghan beim Essen, Meghan mit Kollegin, Meghan im Bett mit Hund.

Möglich, dass sie diese Strategie nun ein wenig anpasst.

(L'essentiel/scy)

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