«Wollen keinen schwarzen Mann»: Prinzessin Märtha Louise und ihr Schamane reagieren auf Morddrohungen
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«Wollen keinen schwarzen Mann»Prinzessin Märtha Louise und ihr Schamane reagieren auf Morddrohungen

Die Schwester des norwegischen Kronprinzen Haakon wird heiraten – und zwar Durek Verrett. Während ihre Beziehung aneckt, stellt sich das Paar der Kritik in einem Live-Video.

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Prinzessin Märtha Louise von Norwegen hat ihr Glück gefunden: Seit kurzem ist die 50-Jährige mit Durek Verrett (47) verlobt.

Prinzessin Märtha Louise von Norwegen hat ihr Glück gefunden: Seit kurzem ist die 50-Jährige mit Durek Verrett (47) verlobt.

Instagram/iam_marthalouise
Eine Beziehung führen Märtha Louise und Verrett schon länger. Im Mai 2019 machten die beiden ihre Liebe publik.

Eine Beziehung führen Märtha Louise und Verrett schon länger. Im Mai 2019 machten die beiden ihre Liebe publik.

Instagram/iam_marthalouise
Doch diese sorgt seit Tag eins für Kritik. Nun haben sie Stellung in einem Insta-Live genommen.

Doch diese sorgt seit Tag eins für Kritik. Nun haben sie Stellung in einem Insta-Live genommen.

Instagram/shamandurek

Die Beziehung von Prinzessin Märtha Louise (50) von Norwegen und dem Schamanen Durek Verrett (47) steht in der Kritik – und das auch nach drei Jahren Beziehung und ihrer kürzlichen Verlobung. In einem Instagram-Live sprach das Paar nun überraschend ehrlich über seine Liebe, die von Hassnachrichten und sogar Todesdrohungen überschattet wird. Der traurige Grund: ihre Hautfarben.

«Ich habe Menschen gesehen, die sehr freundlich mit mir gesprochen haben. Als sie sich aber zu Durek wandten, waren sie wirklich furchtbar. Sie gaben ihm nicht die Hand, sagten nicht ‹Hallo›. Obwohl sie vorher noch so nett zu mir waren», erzählt Märtha Louise. Solche Ergebnisse und Mitteilungen seien für die Prinzessin Situationen gewesen, die ihr die Augen geöffnet hätten: «Ich habe mit meinem privilegierten, weißen Hintergrund eine große Lernkurve durchlaufen.»

«Bridgerton» im realen Leben

Aus Dureks Sicht läge das Fehlverhalten in der Geschichte des europäischen Adels. «Sie wollen keinen schwarzen Mann in der königlichen Familie sehen, weil es das nie gab», sagt er. Gleichzeitig spielt er auf die Netflix-Hit-Serie «Bridgerton» an, die in der britischen High Society spielt und in der es auch mehrere Paare unterschiedlicher Hautfarben und Wurzeln gibt. Dazu führt er aus: «Die Leute wollen das im Fernsehen sehen, aber sie wollen die echten ‹Bridgertons› nicht. Doch das sind wir nun mal!»

Dass man ihre Beziehung akzeptiert, erwarte die Schwester von Kronprinz Haakon von Norwegen nicht, denn jede und jeder lebe sein Leben anders. Doch der Grundrespekt sei essenziell. Das sei richtig und wichtig. Auch Dureks tiefer Liebe können die schwierigen Umstände offenbar nichts anhaben: «Ich bin wer ich bin und sie liebt mich», sagt er sichtlich verliebt. 

Gleichzeitig lässt er es sich nicht nehmen, seiner Verlobten ein Kompliment zu machen: «Du bist eine großartige Mama!» Die Prinzessin hat drei Töchter aus ihrer früheren Ehe mit dem 2019 verstorbenen Schriftsteller und Künstler Ari Behn. Auch sie gerät abschließend ins Schwärmen. Er sei es, der sie aus der Komfortzone bringen würde. «Mit ihm tanze ich auf der Straße», erzählt sie freudestrahlend.  

(L'essentiel/Katrin Ofner)

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