Paltrow und Green – Promis verlieren beim Arizona-Attentat Familie

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Paltrow und GreenPromis verlieren beim Arizona-Attentat Familie

Die Demokratin Gabrielle Giffords, die in Arizona niedergeschossen wurde, hat eine prominente Hollywood-Verwandte: Gwyneth Paltrow. Sie zeigt sich betroffen.

Sechs Menschen starben, mehrere wurden verletzt – und unter ihnen ist auch die Politikerin, der der Anschlag galt: Gabrielle Giffords kämpft in Tuscon im US-Bundesstaat Arizona weiter um ihr Leben. In Hollywood hofft jetzt eine Schauspielerin, dass es der Demokratin bald besser geht: «Iron Man 2»-Star Gwyneth Paltrow ist eine Cousine der 40-Jährigen.

«Obwohl ich nicht das Vergnügen hatte, die Kongressabgeordnete Giffords kennenzulernen, sind meine Gedanken und Gebete sowohl bei ihr und ihrer Familie als auch bei den anderen Opfern dieser schrecklichen und sinnlosen Gewalt», sagte die Schauspielerin gegenüber «Entertainment Tonight». Paltrow ist in New York und London zuhause.

«Wie kann das sein?»

Auch «One Tree Hill»-Darstellerin Sophia Bush ist persönlich von dem Attentat betroffen und hat den Verlust eines Menschen zu beklagen. Ihre erst neunjährige Cousine wurde bei der Schießerei getötet. «Es gibt keine Worte, die erklären können, was meine Familie in Arizona gerade durchmachen muss», schrieb die Aktrice auf «Twitter». «Wie kann das sein? Gewalt ist niemals eine Lösung.» Auch die Mutter der verstorbenen Christina Green, die mit ihrer Nachbarin bei der Politikerin war, meldete sich zu Wort und berichtete der «New York Times», dass ihre Tochter ausgerechnet am 9. September 2001 geboren worden war.

«Es war ein emotionaler Moment für alle in der Familie, aber Christinas Geburt war ein glücklicher Moment und hat den Tag bittersüß gemacht», so Roxanna Green. Dem Sender Fox verriet sie, dass ein Freund ihres Mannes ihr die Hiobsbotschaft am Telefon überbracht hatte. «Ich schnappte meinen Sohn und rief meinen Mann an. Er war nicht zuhause. Dann eilten wir alle [in die Universitätsklinik von Tuscon]. Wir warteten eine Weile, und dann kamen die Chirurgen, die Intensivmediziner, Polizisten und
andere Leute und überbrachten uns die schlechte Nachricht.» Der Hass, sagte die 45-Jährige, müsse aufhören.

(20min.ch/phi)

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