In Luxemburg – ProVelo freut sich auf die Fahrrad-Demo in Luxemburg
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In LuxemburgProVelo freut sich auf die Fahrrad-Demo in Luxemburg

LUXEMBURG – Nach langem Hin und Her mit der Stadt Luxemburg hat der der Verein ProVelo seine geplante Demonstration schließlich auf Samstag verschoben.

ProVelo hat ganz bewusst eine Strecke gewählt, auf der es Probleme geben könnte, weil es keine Radwege gibt.

ProVelo hat ganz bewusst eine Strecke gewählt, auf der es Probleme geben könnte, weil es keine Radwege gibt.

Editpress/Archives

Zum ersten Mal veranstaltet der Verein ProVelo am kommenden Samstag, den 5. Juni, um 15 Uhr eine Fahrraddemonstration in Luxemburg-Stadt. Dabei werde die Demo nach langem Hin und Her mit der Stadt Luxemburg ganz legal stattfinden, sagte die Vorsitzende Monique Goldschmit, auf Anfrage von L'essentiel. «Es ist gut, dass wir eine Menge Leute haben, die sich dafür interessieren», sagte sie.

Denn nach einer Absage von Seiten der Stadt in der vergangenen Woche (wegen eines parallel stattfindenden Marktes), hatten Mitglieder von ProVelo angedeutet, dass sie sich dem Verbot widersetzen könnten. Dieses «wurde nach einem Treffen am Montag zwischen Politik und ProVelo endgültig zurückgezogen», sagt Monique Goldschmit. Mit der Fahrradparade fordert der Verein unter anderem mehr Raum für Radfahrer und somit mehr Radwege in der Stadt.

ProVelo veröffentlichte am Dienstag die Strecke der Zweirad-Demo. Allerdings könne sich diese noch ändern, da die Stadt sie noch freigeben müsse. «Wir wollten durch schwierige Orte fahren, wo es zum Beispiel keine Infrastruktur gibt», erklärt Monique Goldschmit. Demnach führt die Strecke vom Saint-Esprit-Plateau aus über die Viaduktbrücke, die Avenue de la Liberté, die Adolphe-Brücke und den Boulevard Prince-Henri, auf dem beispielsweise ein Radweg fehlt. Nach einem Umweg über Limpertsberg erreichen die Teilnehmer am Pfaffenthallift das Ziel.

(jg/L'essentiel)

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