Katar: Pussy Riot protestiert bei WM auf Tribüne für Frauen im Iran

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KatarPussy Riot protestiert bei WM auf Tribüne für Frauen im Iran

Während die USA gegen den Iran spielte, protestierte die russische Punk-Gruppe Pussy Riot auf der Tribüne gegen das Regime im Iran. Sie trugen Shirts mit der Aufschrift «Woman Life Freedom» und Sturmhauben.

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Mitglieder der russischen Punk-Gruppe Pussy Riot protestierten bei der Fußball WM auf der Tribüne gegen die Unterdrückung der Proteste im Iran.

Mitglieder der russischen Punk-Gruppe Pussy Riot protestierten bei der Fußball WM auf der Tribüne gegen die Unterdrückung der Proteste im Iran.

via REUTERS
Während die USA gegen den Iran spielte, trugen sie T-Shirts mit dem Slogan «Woman Life Freedom». 

Während die USA gegen den Iran spielte, trugen sie T-Shirts mit dem Slogan «Woman Life Freedom». 

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Auf der Rückseite standen die Namen von Frauen, die durch die Sittenpolizei oder bei Protesten getötet worden waren.

Auf der Rückseite standen die Namen von Frauen, die durch die Sittenpolizei oder bei Protesten getötet worden waren.

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Aktivistinnen der russischen Punk-Gruppe Pussy Riot haben bei der Fußball-WM in Katar auf der Tribüne bei der Partie zwischen dem Iran und der USA gegen die Unterdrückung im Iran protestiert. Sie trugen am Dienstagabend auf der Tribüne T-Shirts mit der Aufschrift «Woman Life Freedom» und dem Logo des iranischen Fußballverbands. Einige von ihnen hatten zudem bunte Sturmhauben auf dem Kopf.

Auf die Rückseite der T-Shirts waren unterschiedliche Namen aufgedruckt von Personen, die vom Regime getötet wurden, wie alt sie bei ihrem Tod waren und wo sie starben. Darunter ist auch Mahsa Amini, deren Tod im Polizeigewahrsam die Protestbewegung im Iran angestoßen hatte. Oder Nika Shakarami, die im Alter von 16 Jahren unter nicht eindeutig geklärten Umständen während eines Protests starb.

Das ist nicht die erste Protestaktion an dieser WM. Am Montag hatte der italienische Aktivist Mario Ferri für Aufsehen gesorgt, als er bei der Partie zwischen Portugal und Uruguay mit einer Regenbogen-Fahne und mehreren Botschaften auf dem T-Shirt aufs Spielfeld gelaufen war. Eigenen Angaben zufolge ist er nicht in Gewahrsam.

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(dpa/chk )

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