Detailliertes Programm – Queen startet Jubiläum mit Pudding-Contest
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Detailliertes ProgrammQueen startet Jubiläum mit Pudding-Contest

Als erster britische Royal überhaupt feiert die Queen dieses Jahr ihre 70-jährige Regentschaft. In den kommenden Monaten sind dafür spektakuläre Events geplant.

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Das hat vor ihr noch kein britischer Royal geschafft: Die Queen feiert dieses Jahr ihr Platinjubiläum.

Das hat vor ihr noch kein britischer Royal geschafft: Die Queen feiert dieses Jahr ihr Platinjubiläum.

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Heißt: Sie ist die erste Monarchin Großbritanniens, die eine 70-jährige Regentschaft verzeichnen kann. Diese soll nun gebürtig gefeiert werden – mit viel Prunk und auch ein bisschen Schrulligkeit.

Heißt: Sie ist die erste Monarchin Großbritanniens, die eine 70-jährige Regentschaft verzeichnen kann. Diese soll nun gebürtig gefeiert werden – mit viel Prunk und auch ein bisschen Schrulligkeit.

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Nebst einem Konzert im Buckingham Palast mit noch nicht verkündeten Weltstars, läuft aktuell etwa auch ein landesweiter Pudding-Wettbewerb.

Nebst einem Konzert im Buckingham Palast mit noch nicht verkündeten Weltstars, läuft aktuell etwa auch ein landesweiter Pudding-Wettbewerb.

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Am 6. Februar wird Queen Elizabeth II als erste britische Monarchin überhaupt ihr Platinjubiläum feiern. Um die 70-jährige Regentschaft der 95-Jährigen zu zelebrieren, werden das halbe Jahr hinweg Feierlichkeiten stattfinden. Den Anfang macht ein landesweiter Pudding-Wettbewerb, für den britische Einwohner und Einwohnerinnen ab acht Jahren sich seit Montag anmelden können.

Via Onlineformular des Kaufhauses Fortnum & Mason können backfreudige Fans der Queen ein Rezept samt Foto der Eigenkreation einreichen. Die Voraussetzungen: Der britische Pudding soll schmecken, hübsch aussehen, von einer Geschichte inspiriert und simpel genug sein, damit jede und jeder ihn zu Hause zubereiten kann. Ende Februar werden schließlich fünf Finalistinnen und Finalisten ausgewählt, die in einer finalen Live-Backrunde um den Platin-Pudding-Titel kämpfen.

Weniger schrullig geht es dann Mitte Mai weiter, wo auf Schloss Windsor eine 90-minütige Show mit eindrücklichen 500 Pferden sowie 1000 Performerinnen und Performern die britische Geschichte der letzen 70 Jahre durchleuchten soll.

Die großen Feierlichkeiten starten im Juni

Das Highlight findet dann während eines verlängerten Wochenendes in der ersten Juniwoche statt. Anlässlich des Platinjubiläums wurden der 2. und 3. Juni sogar zu Feiertagen erklärt. Den Startschuss der viertägigen Feier markiert am Donnerstag Trooping the Colour, die alljährliche Militärparade zu Ehren des Geburtstages der jeweiligen britischen Monarchin oder des jeweiligen Monarchen. Über 1400 Soldaten, 200 Pferde und 400 Musiker werden teilnehmen und Eintrittskarten für die Öffentlichkeit können bereits ab nächster Woche gekauft werden.

Am Freitag wird es mit dem Dankgottesdienst für die Regentschaft der Queen in der St. Paul's Cathedral kurzzeitig etwas ruhiger, ehe Elizabeth II am Samstag im Buckingham Palast zur Platin-Party einlädt. Der britische Sender BBC plant dort ein Live-Konzert mit «einigen der größten Stars der Welt». Eintrittskarten für den Event werden ab Februar unter britischen Einwohnern und Einwohnerinnen verlost.

«Prunk, Zirkus und modernste visuelle Technik»

Das Platinjubiläum endet schließlich am Sonntag mit einem großen Jubiläumslunch, der in ganz Großbritannien auf diversen Straßenfesten stattfinden wird. Doch damit nicht genug – so findet auf dem Gelände des Buckingham Palasts ein Festspektakel mit 5000 Künstlerinnen und Künstlern statt. Die Krone verspricht «Prunk, Straßenkunst, Theater, Musik, Zirkus, Kostüme und modernste visuelle Technik».

Grund- sowie Sekundarschülerinnen und -schüler werden zudem im Vorfeld aufgefordert, ein Bild ihrer Wünsche für unseren Planeten zu kreieren. Eine Auswahl davon wird auf Seidenfahnen übertragen, die während des Festumzugs von Kindern hochgehalten werden.

Bisher ist nicht bekannt, welche der geplanten Jubiläums-Veranstaltungen die Queen selbst besuchen wird. Aufgrund ihres Gesundheitszustands und der herrschenden Corona-Pandemie ist damit zu rechnen, dass sie ihre öffentlichen Auftritte weiterhin auf ein Minimum beschränken wird.

(L'essentiel/Stephanie Vinzens)

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