The Rolling Stones – Radio Luxemburg machte Richards zum Rebell

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The Rolling StonesRadio Luxemburg machte Richards zum Rebell

LUXEMBURG – Ausgerechnet ein Luxemburger Radiosender gab dem «Rolling Stones»-Mitgründer den Impuls zu seiner exzessiven Lebensart. Keith Richards ist am Dienstag 75 geworden.

Kaum ein anderer hat so viele Drogenexzesse er- und überlebt: Das Gründungsmitglied der britischen Bluesrock-Band «The Rolling Stones» feierte am Dienstag seinen 75. Geburtstag. In einem Interview mit der Bild-Zeitung macht die Rocklegende ausgerechnet einen Luxemburger Radiosender für sein Rebellentum verantwortlich.

Denn Keith Richards, der einst die Asche seines Vaters schnupfte («Asche zu Asche, Vater zu Sohn»), fand den Zugang zur Rockmusik – und damit den Einstieg in «Sex and Drugs» – mit dem «King of Rock and Roll»: «Ich entdeckte Elvis Presley auf Radio Luxemburg. Ich verwandelte mich in einen Schul-Rebell und wurde rausgeschmissen!» Und damit war war die Karriere als Pfadfinder und Chor-Junge plötzlich zu Ende.

Mit 13 freundete sich Richards mit Mick Jagger, den er schon aus dem Sandkasten kannte, während einer Zugfahrt an. Ab dann nahm das verrückte Leben seinen Lauf. Angst vor seinem Ende hat der Skandal-Rocker nicht. «Ich denke nie an den Tod. Nie! Ich warte einfach, bis es so weit ist.»

Richards sorgte allerdings nicht nur mit Eskapaden für Schlagzeilen. Seine Gitarren-Solos sind bis heute legendär. Eines davon hören Sie im Video oben.

(L'essentiel)

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