Waldhof – Raser fährt mit 154 Sachen über Todesstrecke
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WaldhofRaser fährt mit 154 Sachen über Todesstrecke

WALDHOF - Der schreckliche Verkehrsunfall mit drei Toten vom Mittwoch lässt manche offenbar kalt. Tags darauf heizte ein Autofahrer mit 154 km/h über die selbe Strecke.

20150904 Lieu dit Staffelter / Luxembourg: 
Grave accident de la circulation vendredi 4 septembre 2015 en début d'après-midi entre la route d'Echternach et le lieu dit Staffelter quand un motocycliste pilotant une puissante moto KTM immatriculée à Luxembourg a mal négocié un virage après avoir dépassé une petite moto de 50 ccm et a perdu le contrôle de son deux-roues pour être projeté quelques cinquante mètres plus loin dans le ravin opposé. Le motocycliste est décédé instantanément, police du C.I. et de la police de la route de Luxembourg et corbillard Erasmy sur place, 
©EDITPRESS/Jean-Claude Ernst

20150904 Lieu dit Staffelter / Luxembourg:
Grave accident de la circulation vendredi 4 septembre 2015 en début d'après-midi entre la route d'Echternach et le lieu dit Staffelter quand un motocycliste pilotant une puissante moto KTM immatriculée à Luxembourg a mal négocié un virage après avoir dépassé une petite moto de 50 ccm et a perdu le contrôle de son deux-roues pour être projeté quelques cinquante mètres plus loin dans le ravin opposé. Le motocycliste est décédé instantanément, police du C.I. et de la police de la route de Luxembourg et corbillard Erasmy sur place,
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Nichts dazu gelernt: Ein Autofahrer ist am Donnerstagabend mit 154 statt der erlaubten 90 km/h über die N 11 zwischen Gonderingen und Waldhof gefahren. Tags zuvor war es auf dem selben Streckenabschnitt zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen, in dessen Folge drei Menschen ihr Leben verloren.

Wie die Polizei berichtet, hatten Beamte gestern um 23:30 Uhr eine Geschwindigkeitskontrolle nahe der Unfallstelle durchgeführt. Als der Raser mit 154 Sachen an ihnen vorbei bretterte, nahmen sie die Verfolgung auf. Als der Fahrer das Blaulicht bemerkte, beschleunigte er jedoch auf über 180 km/h, sodass die Beamten den Raser nicht mehr einholen konnten.

An dem tödlichen Unfall auf der Echternacher Strecke am Mittwochmorgen waren insgesamt fünf Fahrzeuge beteiligt. Ein junger Fahrer hatte bei hoher Geschwindigkeit und nasser Fahrbahn zu einem Überholmanöver angesetzt und daraufhin die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Das Auto krachte in den Gegenverkehr. Der junge Autofahrer und ein Beifahrer eines entgegenkommenden Kleinlastwagens waren sofort tot. Gestern, Donnerstag, starb ein dritter Unfallbeteiligter im Krankenhaus. Transportminister François Bausch erwägt nun, das Tempolimit auf der gesamten N 11 von 110 auf 90 km/h zu senken.

(jt/L'essentiel)

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