Rechnungshofbericht – Rechnungshof kritisiert Fonds du logement

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RechnungshofberichtRechnungshof kritisiert Fonds du logement

LUXEMBURG – Der Rechnungshof hat die Finanzverwaltung von dreizehn öffentlichen Einrichtungen untersucht. Heftige Kritik gab es beim Fonds de Logement.

Der Fonds de Logement stand im Zentrum des Berichts der Rechnungsprüfer.

Der Fonds de Logement stand im Zentrum des Berichts der Rechnungsprüfer.

Der Rechnungshof hat in seinem Sonderbericht 13 öffentliche Einrichtungen untersucht. Konkret ging es dabei um die Verwaltung im Zeitraum von 2013 bis 2018. Einzig der Belval-Fonds wurde von den Prüfern des Rechnungshofes nicht beanstandet.

Unter den geprüften Einrichtungen waren unter anderen die Verwaltung der Uni, das Nationale Gesundheitslabor (LNS), die Rockhal und die Abtei Neimënster. Die Prüfer begrüßten die großen Anstrengungen, um die im vorausgehenden Bericht beanstandeten Problemen zu beheben. Die Kontrolleure betonen jedoch, dass noch lange nicht alle Unregelmäßigkeiten beseitigt wurden und dazu neue aufgetaucht seien.

Der Bericht wurde am Montag den Abgeordneten durch Marc Gengler vorgestellt. Der Chef des Rechnungshofs nahm den Fonds de Logement besonders in den Blick. Zentral war der Betrug, dem der Fonds vor einem Jahr zum Opfer fiel. Wie genau es dazu kam, konnten die Rechnungsprüfer aber noch immer nicht wirklich nachvollziehen. Sie hätten benötigte Dokumente oft erst auf mehrfache Nachfrage hin ausgehändigt bekommen, andere Belege lagen gleich mehrfach vor, allerdings mit abweichendem Inhalt. Der Fonds konnte beispielsweise keine verlässlichen Angaben zu erworbenen Grundstücken oder zu staatlichen Beihilfen liefern.

Gengler hob in seiner Präsentation jedoch auch hervor, die Situation des Fonds habe sich seit 2017, auch durch die erfolgten Umstrukturierungen, deutlich verbessert.


(sg/L'essentiel)

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