Milo Yiannopoulos – Rechter Blogger stolpert über Kindersex-Aussagen

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Milo YiannopoulosRechter Blogger stolpert über Kindersex-Aussagen

Milo Yiannopoulos, der Hofnarr der Alt-Right-Bewegung, verharmlost Kindesmissbrauch. Damit verspielt der «Breitbart»-Journalist viele Sympathien.

Der «Breitbart»-Journalist und Blogger Milo Yiannopoulos ist schwul und Migrant mit britisch-griechischen Wurzeln. Diese Attribute nutzte der ultra-rechte Meinungsmacher und Fan von Donald Trump bislang stets als Rechtfertigung, wenn er gegen Einwanderer, Feministinnen und andere unliebsame Gegner hetzte. Doch nun bekannt gewordene, verharmlosende Äußerungen über Sex zwischen Minderjährigen und Erwachsenen könnten den 33-Jährigen nicht nur seine Reputation bei der ihn sonst hofierenden Alt-Right-Bewegung, sondern auch einen Buch-Deal und seinen Job bei «Breitbart» kosten.

Widerstand gegen Yiannopoulos gibt es schon lange. Erst Anfang Februar kam es an der Universität Berkeley in Kalifornien zu gewaltsamen Studentenprotesten, die zur Absage eines geplanten Auftritts des Bloggers führten. Doch dass sich nun die eigenen Leute gegen ihn wenden, ist neu. Grund ist ein Interview, das Yiannopoulos bereits Anfang 2016 dem Podcast «Drunken Peasants» gab, das jedoch erst am vergangenen Wochenende über einen Tweet des konservativen Portals «The Reagan Battalion» einer größeren Öffentlichkeit bekannt wurde.

(L'essentiel/mlr)

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