Virus – Regierung bestätigt ersten Zika-Fall in Luxemburg
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VirusRegierung bestätigt ersten Zika-Fall in Luxemburg

LUXEMBURG – Das Gesundheitsministerium hat bestätigt: Eine Frau aus dem Großherzogtum hat sich mit dem Zika-Virus infiziert. Die 65-Jährige hat sich auf einer Reise angesteckt.

Eine Frau aus Luxemburg hat sich mit dem Zika-Virus infiziert. Das erklärte das Gesundheitsministerium am Montagnachmittag. Die 65-Jährige kam während einer Reise durch Mexiko mit dem Virus in Kontakt. Der nationale Gesundheitsdienst bestätigte die Diagnose. Das Gesundheitsministerium weist darauf hin, dass die den Virus übertragende Mücke in Luxemburg nicht beheimatet ist. Die infizierte Person sollte für die öffentliche Gesundheit daher keine Gefahr darstellen.

Die Zika-Krankheit ist vor allem für Schwangere gefährlich. Sie kann beim ungeborenen Kind zu Fehlbildungen am Zentralen Nervensystem führen. Bei Nicht-Schwangeren beschränken sich die Symptome auf Fieber, Muskelschmerzen und Übelkeit. Nach ein paar Tagen klingen die Beschwerden von alleine ab. Es gibt weder Medikamente noch Impfung gegen das Virus.

(L'essentiel)

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