Corona-Pandemie – Regierung kündigt neue Maßnahmen in Schulen an

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Corona-PandemieRegierung kündigt neue Maßnahmen in Schulen an

LUXEMBURG - Angesichts des starken Wiederaufflammens der Pandemie hat der Bildungsminister am Freitag neue Maßnahmen beschlossen.

Obwohl Bildungsminister Claude Meisch in seiner parlamentarischen Antwort am Donnerstag die pandemische Lage noch als weniger gefährlich beschrieben hatte, sah er sich am Freitag aufgrund der rasant gestiegenen Fallzahlen in den Altersgruppen der Schüler doch zum Handeln gezwungen.

Meisch kündigte eine Verschärfung der Maßnahmen in den Schulen an. So müssen die Grundschüler in den Zyklen 2, 3 und 4 künftig nicht mehr zwei, sondern drei Schnelltests pro Woche machen. Ungeimpfte Schüler werden nach drei oder mehr positiven Fällen innerhalb ihrer Klasse unter Quarantäne gestellt – ebenso wie geimpfte Schüler, die sich in der Folge nicht testen lassen. Bei Geimpften kann die Quarantäne nach einem negativen PCR-Test und nach sechs Tagen wieder aufgehoben werden. Masken sowie ein täglicher Test über sieben Tage werden nach einem positiven Testergebnis in einer Klasse ebenfalls verpflichtend.

Die Regierung erklärt, dass die Öffnung der Schulen im September nicht zu einem unmittelbaren Anstieg der Neuinfektionen bei Kindern geführt habe. Allerdings sei in den vergangenen Wochen ein Anstieg der Neuinfektionen bei Kindern unter zwölf Jahren – die Gruppe, die sich noch nicht impfen lassen kann – festgestellt worden. Wahrscheinlich ist, dass die Regierung weitere Neuregelungen am Montag verkünden wird.

(sw/L'essentiel)

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