Polizeikosten – Regierung macht Weg für ING-Marathon frei

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PolizeikostenRegierung macht Weg für ING-Marathon frei

LUXEMBURG - Wegen der Sparpläne stand der ING-Marathon auf der Kippe. Nun hat die Regierung zugesichert, die Polizeikosten für 2015 zu übernehmen.

Die 10. Auflage des ING-Nachtmarathon in Luxemburg kann stattfinden. Nachdem die Laufveranstaltung am 30. Mai 2015 wegen der Sparpläne der Regierung auf der Kippe stand, hat das zuständige Ministerium nun den Weg frei gemacht.

Die Ministerien für Sport und innere Sicherheit hatten vorgesehen, künftig bei kommerziellen Veranstaltungen die Kosten für das Sicherheitspersonal zumindest zum Teil auf die Veranstalter abzuwälzen. Die Veranstalter machten daraufhin deutlich, dass in diesem Fall der Marathon in 2015 nicht stattfinden könne. «Wenn wir anstelle des Staates für die Sicherheit zahlen müssen, können wir die Veranstaltung nicht organisieren», warnte Chef-Organisator Erich Franz im Vorfeld.

Lösung nur für 2015

Nun können alle Lauf-Fans in Luxemburg durchatmen. In einem Brief aus dem Innenministerium teilt Vize-Premierminister Etienne Schenider mit, dass die Veranstalter des ING-Marathons für die Ausgabe 2015 die gleiche Unterstützung erhalten werden, wie in den vorigen Jahren. Der Minister unterstrich damit die Bedeutung des Marathons für Luxemburg und das Bild des Landes.

Die nächste Ausgabe ist also gesichert. Doch für die darauffolgenden Jahre müsse weiter diskutiert werden. Die Sparvorhaben sind nicht vom Tisch. «Gespräche sind geplant, um Lösungen für die folgenden Ausgaben zu finden», sagt Erich Franz. «Es ist eine gute Idee, sich für solche Gespräche Zeit zu nehmen. Ich hoffe, wir können eine einvernehmliche Lösung im Sinne beider Parteien finden.»

(nm/L'essentiel)

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