Laut Syvicol – Regierungspolitik kostet Gemeinden 100 Millionen

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Laut SyvicolRegierungspolitik kostet Gemeinden 100 Millionen

Der Gemeindeverband Syvicol geht in harte Opposition zum «Zukunftspak» der Regierung. Die Maßnahmen würden die Kommunen jährlich 100 Millionen Euro kosten.

Der Haushalt vieler Geminden werde durch die angekündigten Sparmaßnahmen der Regierung in Schieflage geraten, ist sich Syvicol-Präsident Emile Eicher sicher.

Der Haushalt vieler Geminden werde durch die angekündigten Sparmaßnahmen der Regierung in Schieflage geraten, ist sich Syvicol-Präsident Emile Eicher sicher.

Editpress

Der Gemeindeverband Syvicol ist in keinster Weise mit den geplanten Sparmaßnahmen der Regierung einverstanden. Das hat einmal mehr die Sitzung des Verbands am Mittwoch gezeigt. Laut Syvicol-Mitteilung vom Donnerstag hätten die Einsparungen derart gravierenden Einfluss auf die kommunalen Finanzen, dass viele Gemeinden in den kommenden Jahren keinen ausgeglichen Haushalt mehr präsentieren könnten. Einen Einnahmeverlust von jährlich insgesamt 100 Millionen Euro würden die angekündigten Änderungen die luxemburgischen Gemeinden kosten, rechnet der Verband vor.

«Die Regierung unterschätzt das Ausmaß ihrer Entscheidungen und scheint leider nicht gewillt, sie zu überarbeiten», moniert Syvicol-Präsident Emile Eicher (CSV) gegenüber L’essentiel. «Allein die Deckelung der Gewerbesteuer kostet allein die Gemeinde Niederanven acht Millionen Euro jährlich. Mich würde es nicht überraschen, wenn dort geklagt würde.»

(L'essentiel)

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