Luxemburg – Regierungsrat plant über 900 Millionen für Kliniken

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LuxemburgRegierungsrat plant über 900 Millionen für Kliniken

LUXEMBURG - Der Finanzrahmen für die geplante Krankenhausreform wurde am Donnerstag von den Ministern bestätigt. Die Nachricht gab Xavier Bettel bekannt.

Romain Schneider präsentierte Details zur Krankenhausreform,

Romain Schneider präsentierte Details zur Krankenhausreform,

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Nach einer äußerst regen Sitzung des Regierungsrates diesen Donnerstag gab es vom Premierminister Xavier Bettel (DP), sowie dem Minister für soziale Sicherheit, Romain Schneider (LSAP), mehrere Informationen betreffend der geplanten Klinikreform.

So werden die Krankenhäuser nächstes Jahr eine Finanzspritze von über 900 Millionen Euro erhalten. Für das Jahr danach sind sogar fast 940 Millionen geplant. «Darin enthalten sind die Neueinstufungen sowie die von der Regierung versprochenen Gehaltserhöhungen», erklärt Schneider.

Mehr Geld für Notdienste

Diese Finanzhilfen sollten den verschiedenen Sozialpartnern erlauben, sachlich über die Erneuerungen der Tarifverträge im Gesundheitswesen zu diskutieren. Für die Notdienste wurden zusätzliche zwei Millionen Euro freigeschaltet. «Diese Summe erlaubt es, die verschiedenen Notdienste (NDR: 4) des Landes über zwei Jahre lang mit etwa 20 Personen zu verstärken», betonte Romain Schneider.

Bei den anderen Themen finden sich unter anderem zwei neue finanzielle Hilfen für Musik und Sport von Kindern. Ungefähr 20.000 Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren könnten diese Hilfen über ihren Sportclub in Anspruch nehmen.

(Patrick Théry/L'essentiel)

Jeder Arbeitsplatz ist uns wichtig

Als Antwort auf die verschiedenen Sozialpläne der letzten Tage erklärte der Premierminister, dass er sich nicht in die Führung eines Unternehmens einmischen kann, falls dieses den Standort wechselt, «auch wenn es mir leid tut».

Xavier Bettel bleibt aber optimistisch, denn «unsere Wirtschaft schafft jedes Jahr mehr Arbeitsplätze wie sie verliert». Er erinnerte ebenfalls an den Willen seiner Regierung «kompetitiv zu bleiben, in dem wir Luxemburgs Vorteile nach vorne stellen».

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