Luxemburg – Rekrutierung am Hof verläuft nach klaren Kriterien

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LuxemburgRekrutierung am Hof verläuft nach klaren Kriterien

LUXEMBURG – Am Dienstag hat der Premierminister die Fortschritte bei der Umsetzung des Waringo-Berichts über die Organisation des großherzoglichen Gerichts mitgeteilt.

Die Monarchie war durch die Veröffentlichung des Waringo-Berichts im Januar 2020 erschüttert worden.

Die Monarchie war durch die Veröffentlichung des Waringo-Berichts im Januar 2020 erschüttert worden.

Editpress/Archiv / Julien Garroy

Ein Jahr nach der Veröffentlichung des Waringo-Berichts, in dem die Organisation des großherzoglichen Hofs kritisiert und Veränderungsvorschläge festgehalten wurden, äußert sich Premierminister Xavier Bettel (DP) am Dienstag vor den Mitgliedern des Institutionenausschusses zum Stand der Umsetzungsarbeiten. Die Umsetzung erfolge «auf effiziente und transparente Weise», so der Bericht des Ausschussvorsitzenden Mars Di Bartolomeo (LSAP).

Die Personaleinstellung auf dem Großherzoglichen Hof erfolge «nach klaren und präzisen Kriterien», während sich der Hofmarschall um das Wohlbefinden der Angestellten kümmere, sagt der Premier. Insbesondere Personalfragen wurden im Bericht aufgeworfen, der am Image der Monarchie kratzte. Das Dokument beklagte auch die Unübersichtlichkeit der Ausgaben. Die neue Organisation wurde zusammen mit dem Großherzog erstellt.

Die Umstrukturierung der Organisation der Monarchie «geht weiter, es gibt noch einiges zu tun», erklärt Mars Di Bartolomeo. Im Moment gibt es noch keinen konkreten Zeitplan für die Fertigstellung aller Baustellen. «Es geht hier um die Stärkung des Staatschefs, nicht darum, ihn zu schwächen», sagt er abschließend.

(Joseph Gaulier/L'essentiel)

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