Fort Montgomery – Retten Sie dieses verlassene Militärfort

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Fort MontgomeryRetten Sie dieses verlassene Militärfort

An der Grenze zwischen den USA und Kanada befindet sich eine alte Militärbasis. Sie sucht seit Jahren einen neuen Besitzer.

Fort Montgomery, ein Militärstützpunkt an der Grenze zwischen den USA und Kanada, befindet sich in einem miserablen Zustand: Im Laufe der letzten Jahrzehnte verfiel das Gebäude immer mehr, Boden, Wände und Decken sind überwachsen. Außerdem haben Vandalen gewütet.

Niemand möchte Fort Montgomery

Um es zu retten, fehlt das Geld. Das merken auch die Besitzer: Victor Podd gehört das Fort (und die Insel, auf dem es sich befindet) bereits seit den frühen Achtzigern. 2006 versuchte er, es für rund neun Millionen Dollar auf Ebay zu verkaufen. Und auch 2009 schrieb er es aus, den Preis hatte er zu diesem Zeitpunkt bereits auf drei Millionen Dollar gesenkt. Ohne Erfolg.

«Eigentlich sollte es, beachtet man die Geschichte, die dahintersteht, mindestens 20 oder 30 Millionen Dollar wert sein. Aber bisher bietet nicht mal einer drei Millionen, wir können also unmöglich mehr verlangen», sagte Podd gegenüber dem Toronto Star 2009, kurz bevor die Ebay-Auktion endete. Aktuell ist die Insel samt Fort wieder bei diversen Immobilienhändlern zu finden – für etwas weniger als eine Million Dollar.

Versehentlich am falschen Ort gebaut

Das Fort war immer wieder in den Medien, weil es ursprünglich auf der falschen Seite der Grenze gebaut wurde. Einige Jahre später wurde die Grenze zwischen New York und Kanada neu gezogen und ein neues Fort (das heutige Fort Montgomery) wurde auf den Überresten des alten erbaut.

Zwar war Fort Montgomery nie voll besetzt, doch im 19. Jahrhundert gab es durchaus ein Waffenarsenal und diverse Kanonen, die in Richtung Kanada zielten. Heute ist Fort Montgomery im National Register of Historic Places. Das bedeutet einerseits, dass bei Umbauten gewisse Regeln eingehalten werden müssen, andrerseits aber auch, dass der neue Besitzer finanzielle Unterstützung für die Erhaltung des Forts beantragen kann.

Der neue Besitzer muss aber nicht das Fort nutzen, um auf der Insel zu leben: Es gibt acht weitere Orte auf der Insel, an denen gebaut werden darf. Außerdem gibt es mehrere geeignete Plätze für Stege und Bootshäuser.

(L'essentiel/mst)

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