In Luxemburg – Rettungskräfte wegen Unwetter im Dauereinsatz
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In LuxemburgRettungskräfte wegen Unwetter im Dauereinsatz

LUXEMBURG - In der Nacht zum Freitag krachte es ordentlich über dem Großherzogtum. Ein schweres Unwetter sorgte für zahlreiche Einsätze der Retter.

Der Himmel über Hobscheid war heute Nacht hell erleuchtet.

Der Himmel über Hobscheid war heute Nacht hell erleuchtet.

AFP/Leser-Reporter

Es blitzte, es donnerte, Regengüsse prasselten auf die Erde, der Wind peitschte mit bis zu 100 Stundenkilometer durch das Land - Luxemburg wurde in der Nacht zum Freitag von einem heftigen Unwetter heimgesucht. Die Rettungskräfte eilten von einem Brennpunkt zum anderen. Insgesamt 40 Mal mussten sie im Zuge der Gewitterfront ausrücken, die von 23 bis 1 Uhr im Großherzogtum wütete.

Am häufigsten mussten die Retter wegen umgestürzter Bäume ausrücken. 23 wurden entwurzelt und blockierten eine Straße. Auch weggefegte Baustellenzäune mussten acht Mal von den Verkehrswegen geräumt werden. Auch die Häuser blieben nicht verschont. Einige Dächer wurden abgedeckt und so mancher Keller wurde überflutetet. Das Wichtigste: Personen kamen zum Glück nicht zu schaden.

Auch auf dem Findel gab es Probleme. So mussten die Flugzeuge aus Amsterdam und Genf erst einige Ehrenrunden drehen, bevor sie auf dem LuxAirport landen konnten. Der Pilot des Fluges aus Madrid entschied sich für eine Landung auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn. Das berichtet das Tageblatt.

Am Freitag steht ein ruhiger Sommertag an. Bei Temperaturen um die 30 Grad und viel Sonnenschein ist nicht mit weiteren Unwettern zu rechnen.

(hej/L'essentiel)

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