Mobilität in Luxemburg – RGTR-Netzwerk wird neu organisiert

Publiziert

Mobilität in LuxemburgRGTR-Netzwerk wird neu organisiert

LUXEMBURG – Das regionale Busnetz RGTR wird demnächst ganz neu gestaltet. Das kündigte am Montag Mobilitätsminister François Bausch an.

Mobilitätsminister François Bausch stellte am Montag die Änderungen im regionalen Busnetz vor.

Mobilitätsminister François Bausch stellte am Montag die Änderungen im regionalen Busnetz vor.

MMTP

In Kürze soll das regionale Busnetz RGTR neu gestaltet werden. Die Änderungen betreffen sowohl die Buslinien als auch die Fahrzeiten. Das kündigte am Montag Mobilitätsminister François Bausch (Déi Gréng) an. Die Änderungen berücksichtigen die Ergebnisse einer Umfrage, an der insgesamt 81 von 102 Gemeinden teilnahmen.

Der Minister sprach von einem «bedarfsgerechten Busnetz». Konkret sollen «nachts und am Wochenende mehr Busse eingesetzt werden» – von 4 Uhr morgens bis 23 Uhr abends. Die Verkehrsleistung von RGTR-Bussen wird, nach den Berechnungen des Ministeriums, um insgesamt 25 Prozent erhöht – und am Sonntag sogar um 380 Prozent. Außerdem wurden Querverbindungen geschaffen, um die Hauptstadt und Staus zu vermeiden. Schließlich sollen die Buspendler besser informiert werden.

Die Änderungen gelten ab September 2021

115 Buslinien werden geändert und 21 neue geschaffen. Insgesamt 179 Linien wird das RGTR-Netzwerk in Zukunft betreiben.

Täglich befördert das RGTR-Netz 125.000 Passagiere. Doch genieße es keinen optimalen Ruf, so der Minister. Die Änderungen, die bis September 2021 auf nationalen und grenzüberschreitenden Strecken umgesetzt werden, sollen den gesamten Betriebsablauf flüssiger machen. RGTR-Busse sind – wie andere öffentliche Verkehrsmittel – ab dem 1. März für Nutzer gratis.

(jg/L'essentiel)

Deine Meinung