Luxemburger Berater – «Ribéry müsste 2,2 Millionen Euro bezahlen»

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Luxemburger Berater«Ribéry müsste 2,2 Millionen Euro bezahlen»

LUXEMBURG - Fußballstar Franck Ribéry muss seinem ehemaligen Luxemburger Berater Bruno Heiderscheid eine Millionensumme zahlen. Es ist nicht einzige Streit der beiden.

Der Rechtsstreit zwischen Bruno Heiderscheid (links) und Franck Ribéry ist noch nicht beendet.

Der Rechtsstreit zwischen Bruno Heiderscheid (links) und Franck Ribéry ist noch nicht beendet.

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L'essentiel: Wieso sind sie davon überzeugt, dass Franck Ribéry Ihnen 1,6 Millionen Euro zahlen muss?

Bruno Heiderscheid: Ich bin grundsätzlich mit der Entscheidung des Luxemburger Berufungsgerichts zufrieden, das nach acht Jahren endlich die Schuld von Frank Ribéry anerkannt hat. Das Gericht sprach ein gut begründetes Urteil auf Basis der Agrumente aus. Herr Ribéry müsste mit Zinsen sogar einen Betrag von 2,2 Millionen Euro bezahlen.

Wie erklären sie sich, dass der Betrag, den Sie nennen, herabgesetzt wurde?

Das Berufungsgericht gab mir in allen Punkten recht. Die Strafe wurde nur reduziert, weil wegen des Freibetrags der Kündigung der fällige Betrag grundsätzlich nicht überschritten werden darf.

Wie wird das Endergebnis des Verfahrens aussehen?

Keine Klage von Herrn Ribéry wird das Verfahren weiter aufschieben. Wir werden dieses Urteil in den kommenden Tagen erzwingen.

Wird diese Vorgehensweise ihren Streit mit dem Bayernspieler beenden?

Frank Ribéry sagt, ich schulde ihm 340.000 Euro von einem Verfahren im Jahr 2008 vor dem Sportschiedsgericht, in dem der Richter kein anderer war als der Anwalt der französischen Spielergewerkschaft. Natürlich werde ich auch in dieser Maskerade nicht klein beigeben.

(pp/L'essentiel)

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