Punkrock-Konzert: «Rise Against» begeistert Rockhal-Publikum mit musikalischer Glanzleistung und Geburtstagsgruß

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Punkrock-Konzert«Rise Against» begeistert Rockhal-Publikum mit musikalischer Glanzleistung und Geburtstagsgruß

ESCH/BELVAL – Nach fünf langen Jahren war es endlich wieder so weit. Die US-amerikanische Band «Rise Against» war zu Besuch in der Rockhal.

von
Nora Riedel
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«Rise Against» war am Montagabend zu Gast in der Rockhal.

«Rise Against» war am Montagabend zu Gast in der Rockhal.

Rockhal/Elena Arens
Als Tim McIlrath das Mikrofon nicht mehr reichte, griff er zum Megaphone.

Als Tim McIlrath das Mikrofon nicht mehr reichte, griff er zum Megaphone.

Rockhal/Carl Neyroud
Gitarrist Zach Blair gab bereits im Vorfeld einen kleinen Einblick in die Setlist des Abends.

Gitarrist Zach Blair gab bereits im Vorfeld einen kleinen Einblick in die Setlist des Abends.

Rockhal/Elena Arens

Als vierte Station ihrer Europa-Tour stand für «Rise Against» am Montagabend die Rockhal in Esch-Belval auf der Agenda. Begleitet wurde die Band aus den USA von der kalifornischen Punk-Rockband «The Story So Far». Mit ihrem punkigen Musikstil stimmte die Vorband das Publikum bestens auf den kommenden Hauptact ein.

Um 21.15 Uhr ertönte dann «Re-Education» durch die Boxen und die Band rund um Tim McIlrath betrat die Bühne. Querbeet spielten sie sich durch die verschiedenen Alben hindurch, spielten ältere Songs wie «Satellite» oder «Chamber the Cartridge» aber auch Neueres wie «Nowhere Generation» oder «House on Fire». Wie von Gitarrist Zach Blair versprochen, durften sich die Fans mit «Swing Life Away» und «Hero of War» an zwei Akustikversionen erfreuen.

Die Band überzeugte nicht nur musikalisch, sondern auch durch ihre Sympathie und Publikumsnähe. Tim bemerkte im Laufe der Show, dass eine Zuschauerin in der ersten Reihe Geburtstag hatte und gratulierte dieser vor versammeltem Publikum. Auch die «Fistbump», die das Logo der Band schmückt, durfte nicht fehlen und wurde während der Show an einige Glückliche der ersten Reihe verteilt. Hin und wieder wurden zudem Stage-Diver nach vorne getragen.

Die Zuschauerin konnte sich nicht nur über ein tolles Konzert an ihrem Geburtstag freuen, sondern auch über persönliche Glückwünsche von Frontsänger Tim McIlrath.

Die Zuschauerin konnte sich nicht nur über ein tolles Konzert an ihrem Geburtstag freuen, sondern auch über persönliche Glückwünsche von Frontsänger Tim McIlrath.

Mit «Nowhere Generation» und einer doch recht tiefgründigen Ansprache von Tim über die Probleme unserer Generation und dem damit einhergehenden Zusammenhalt, verabschiedete sich die Band fürs erste, um kurze Zeit später erneut für eine Zugabe zurückzukehren. Nach «Make It Stop» und «This Is Letting Go» ging das Konzert schließlich mit einer extralangen Version von« Savior » nach über 90 Minuten zu Ende. Die Band, die während des Konzerts bereits mehrmals erwähnte, wie glücklich sie über ihre Rückkehr ins Großherzogtum sei, verabschiedeten sich mit den Worten, Luxemburg bald wieder besuchen zu wollen.

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