In Luxemburg – Roaming-Ende darf Kunden nichts extra kosten
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In LuxemburgRoaming-Ende darf Kunden nichts extra kosten

LUXEMBURG – Das Luxemburgische Regulierungsinstitut stellt sich vor die Mobilfunkkunden: Das Ende der Roaminggebühren in der EU darf das Telefonieren nicht teurer machen.

Luxemburger können beim Shoppen in Trier bald telefonieren, ohne Roaming-Gebühren zu zahlen.

Luxemburger können beim Shoppen in Trier bald telefonieren, ohne Roaming-Gebühren zu zahlen.

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Kunden müssen nicht mehr bezahlen, wenn das Roaming in der EU am 15. Juni zu einem Ende kommen soll. Das erklärte das Luxemburgische Regulierungsinstitut (ILR) am Donnerstag. Die Angst, dass die Mobilfunkbetreiber ihre Grundgebühren erhöhen werden, weil sie auf das Roaminggeld verzichten müssen, soll in zwei Monaten verschwunden sein.

Das Ende der Roaminggebühren darf keine Vertragsänderung nach sich ziehen, erinnert das ILR. Die Grundgebühren dürfen deshalb nicht angetastet werden. Eine Verteuerung muss der Kunde nicht akzeptieren. Wenn er den neuen Vertrag nicht akzeptiert, kann er ohne Extra-Gebühren aus dem Vertrag aussteigen.

Einige Betreiber mögen versucht sein, ihre Kunden nach einer gewissen Zeit automatisch teurere Pakete hinzu zu buchen. Aber das ist illegal, erklärt das ILR. Das Ende des Roamings in der EU wurde jahrelange auf europäischem Level zwischen Politik und Mobilfunkbetreibern verhandelt.

(jg/L'essentiel)

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