2G in Deutschland – Robert Koch-Institut verkürzt Genesenenstatus
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2G in DeutschlandRobert Koch-Institut verkürzt Genesenenstatus

Angesichts der Omikron-Mutation verkürzt Deutschland nun die Gültigkeit des Genesenenstatus von sechs auf drei Monate. 

In Deutschland gilt man ab sofort nur noch drei Monate lang als "genesen".

In Deutschland gilt man ab sofort nur noch drei Monate lang als "genesen".

Getty Images / iStock / VioletaStoimenova

Wer sich mit dem Coronavirus infiziert hat und nun genesen ist, muss sich jetzt darauf einstellen, dass der Status in Deutschland nur von kurzer Dauer ist. Wie das RKI und das Bundesgesundheitsministerium (BMG) mitteilen, verfällt der Genesenenstatus nun nach drei, statt bisher sechs Monaten. Zutritt in 2G-Bereiche erhält man als ungeimpfter Genesener somit nur noch, wenn die Erkrankung 28 bis 90 Tage zurückliegt.

Nach wie vor muss die Genesung über einen zuvor positiven PCR-Test nachgewiesen werden. Ist die neue Frist von drei Monaten abgelaufen, müssen Genesene auf eine Auffrischungsdosis zurückgreifen, um den 2G-Status aufrecht zu erhalten.

Grund sei die Omikron-Variante, wie deutsche Medien schreiben. Das RKI beruft sich demnach auf wissenschaftliche Ergebnisse, dass der natürliche Schutz nach einer Omikron-Infektion geringer und zeitlich begrenzter sei als dies bei der Delta-Variante der Fall war. Außerdem folge man der Entscheidung der Ständigen Impfkommission (Stiko). Diese hatte im Dezember eine Auffrischung für Ungeimpfte drei Monate nach einer Infektion mit dem Coronavirus empfohlen.

(L'essentiel/leo)

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