Luxemburg – Rollerfahrer müssen bald eine Prüfung machen

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LuxemburgRollerfahrer müssen bald eine Prüfung machen

LUXEMBURG - Ab dem 11. August gelten neue Regeln in der Straßenverkehrsordnung Luxemburgs. Sie betreffen Mopedführerscheine und begleitetes Fahren.

Sieben Praxisstunden müssen Rollerfahrer bald ableisten.

Sieben Praxisstunden müssen Rollerfahrer bald ableisten.

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In Luxemburg müssen bald auch Rollerfahrer eine Führerscheinprüfung machen. Die Straßenverkehrsordnung verlangt ab dem 11. August auch für den Erhalt eines Führerscheins der Klasse AM, «Mopeds» (früher A3), eine Ausbildung. Dieser gilt für Roller, die weniger als 50 Kubikzentimeter Hubraum haben und bis zu 45 Stundenkilometer fahren können. Zusätzlich zu zwölf Stunden Theorie sind mindestens sieben Stunden praktisches Fahren in einer Fahrschule obligatorisch.

Auch beim begleitetes Fahren gibt es kleine Änderungen. Demnach braucht die begleitende Person keine eigenen Ausweis mehr. Außerdem soll der Bericht zur Entwicklung des Fahr-Neulings künftig von der autorisierten Begleitung verfasst werden. Das Ministerium für nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur erhofft sich dadurch einen besseren Einfluss auf die Objektivität der Prüfung in der Praxis. Darüber hinaus sollen Jugendliche, die zweimal durch die Prüfung gefallen sind, weiterhin Anspruch auf begleitendes Fahren haben.

(mc/L'essentiel)

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