Irak – Rollstuhl-Bomber tötet zwei Menschen
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IrakRollstuhl-Bomber tötet zwei Menschen

Ein besonders hinterhältiger Anschlag in Tarmija bei Bagdad hat zwei Menschen in den Tod gerissen. Viele wurden verletzt.

Ein Selbstmordattentäter im Rollstuhl hat vor einer Polizeiwache im Norden von Bagdad zwei Menschen mit in den Tod gerissen, als er seinen Sprengstoffgürtel zündete. 20 weitere Menschen, unter ihnen elf Polizisten, wurden bei dem Anschlag verletzt.

Der Anschlag ereignete sich am Sonntag im Vorort Tarmija, wie aus Sicherheitskreisen in der irakischen Hauptstadt verlautete. Zunächst war unklar, ob der Attentäter den Rollstuhl als Tarnung benutzte oder wirklich behindert war.

Im Jahr 2005 hatten die irakischen Behörden einen Mann verhaftet, der aus einem Rollstuhl heraus mit einem Fernzünder Bomben detonieren ließ.

Polizist unter den Toten

Eine Autobombe tötete am Sonntag in der nordirakischen Großstadt Mossul sechs Menschen. Vier Polizisten wurden verletzt. Der Anschlag richtete sich gegen eine Polizeistreife. Die Bombe detonierte in einem am Straßenrand abgestellten Fahrzeug, als die Patrouille vorbeifuhr.

Unter den Toten waren fünf Passanten und ein Polizist. Mossul ist ethnisch und konfessionell stark durchmischt, die Sicherheitslage ist immer noch prekär. Anschläge und Morde ereignen sich dort nahezu täglich.

L'essentiel Online

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