US-Vorwahlen – Romney hat den Segen der Bushs

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US-VorwahlenRomney hat den Segen der Bushs

Mitt Romney steht vor der Nominierung zum republikanischen Präsidentschaftskandidaten. Prominente Namen unterstützen nun den Multimillionär.

Barbara und George H.W. Bush mit Mitt Romney. (Bild: Reuters)

Barbara und George H.W. Bush mit Mitt Romney. (Bild: Reuters)

Die Aussichten des Multimillionärs Mitt Romney auf die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner in den USA verbessern sich zusehends. Der 65-Jährige konnte am Donnerstag (Ortszeit) die Unterstützung weiterer führender Republikaner feiern.

«Die republikanischen Vorwahlen sind vorbei»

Bereits in den vergangenen Wochen hatte sich eine zunehmende Zahl an Parteifreunden für den ehemaligen Gouverneur von Massachusetts ausgesprochen. Die meisten begründen ihre Wahl damit, dass sie ihn unter den vier Bewerbern für den aussichtsreichsten Gegenkandidaten des demokratischen Amtsinhabers Barack Obama sehen.

Obwohl das Rennen formal wohl erst in Monaten entschieden sein wird, scheinen die Chancen für Romneys ärgsten Widersacher Rick Santorum zu schwinden. «Die republikanischen Vorwahlen sind vorbei», sagte etwa Rubio am Donnerstag in Washington.

Kür im August

Romney hat bereits mehr als doppelt so viele Delegierte wie Santorum für den Nominierungsparteitag im August gesammelt. Dort wird der Herausforderer von US-Präsident Barack Obama letztlich gekürt.

Romneys weiterer Konkurrent Newt Gingrich hat seinen Wahlkampf in den vergangenen Tagen wegen mangelnder Wahlkampfspenden massiv heruntergeschraubt. Der vierte Bewerber, Ron Paul, konnte bei den bisherigen Vorwahlen trotz enthusiastischer Anhänger keine wichtige Rolle spielen.

(L'essentiel Online/sda)

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