Interview – Ronaldo braucht seine Feinde

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InterviewRonaldo braucht seine Feinde

Cristiano Ronaldo sorgt wieder einmal neben dem Platz für Aufsehen. Er verrät, warum er so ein guter Fußballer wurde.

Entweder man liebt ihn, oder man hasst ihn: Cristiano Ronaldo. Der portugiesische Superstar von Real Madrid weiß das zur Genüge.

In einem Interview mit dem britischen Fitnessmagazin «Coach» sagt CR7, was ihn wirklich antreibt. «Ganz ehrlich, ich brauche meine Feinde. Ich brauche es, dass mich Leute hassen», so Ronaldo. «Das hat mir geholfen, alles zu gewinnen, was ich gewonnen habe.» Die unschönen Sachen haben den dreifachen Weltfußballer des Jahres zusätzlich angespornt, härter zu arbeiten. «Ich habe gelernt, aus Begegnungen mit negativen Personen und aus negativen Erfahrungen die Lehren zu ziehen.»

Vorbilder hat Ronaldo übrigens keine. Pardon, eines dann doch. «Mich selbst!», sagt der selbstverliebte Fußballer auf diese Frage. «Es fordert mich niemand mehr heraus als ich selbst. Ich habe mich immer darauf konzentriert, der Beste zu werden», sagt der 31-Jährige. «Ich habe zwar früher Figo und Rui Costa bewundert, aber ich wollte nie jemanden nachahmen.»

(L'essentiel/heg)

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