Gruss nach Barcelona – Ronaldo stichelt gegen daheimgebliebenen Messi

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Gruss nach BarcelonaRonaldo stichelt gegen daheimgebliebenen Messi

Cristiano Ronaldo konnte sich am Ende seiner Dankesrede, welche er anlässlich seiner Wahl zum Weltfußballer hielt, einen Seitenhieb nicht verkneifen.

Cristiano Ronaldo wurde am Montag in Zürich zum vierten Mal zum Weltfußballer gekürt. Eine Wahl, die keine Überraschung war. So schritt der Portugiese dann auch mit breiter Brust auf die Bühne, um seinen Preis entgegenzunehmen, und zu einer kleinen Dankesrede anzusetzen. Aber mit den Danksagungen an seine Teamkameraden sowie Familie und Medien war es nicht getan.

Denn den Abschluss bildete ein besonderer Gruß an den daheim gebliebenen Dauerrivalen aus Barcelona. «Ich wünschte, Messi und seine Kollegen wären hier. Aber ich habe Verständnis für die Gründe, die sie daran hindern. Sie haben eine wichtige Pokal-Partie vor sich», scherzte Ronaldo, der von seinen Liebsten begleitet wurde. Neben Sohnemann Cristiano Ronaldo Jr. und Mutter Maria Dolores war auch seine neue Freundin Georgina Rodriguez mit dabei.

Noch ein Seitenhieb nach Barcelona

Der FC Barcelona hatte am Montagmittag verkündet, dass die Spieler der Katalanen nicht nach Zürich reisen werden. Die Vorbereitung auf das Achtelfinal-Rückspiel der Copa del Rey am Mittwoch gegen Athletic Bilbao habe Priorität. Mit 1:2 hatten die Katalanen den ersten Vergleich mit den Basken verloren. Ronaldo und seine Real-Kollegen Toni Kroos, Luka Modric, Marcelo und Sergio Ramos, die unter der Woche auch Cup spielen müssen, haben die Reise nach Zürich angetreten.

Auch Moderator Marco Schreyl, der zusammen mit Eva Longoria durch die Show führte, konnte sich einen frechen Spruch nicht verkneifen. Als die Verkündung des Siegers näher rückte, merkte der Deutsche frech an: «Lionel Messi wartet bestimmt schon in Barcelona.»

Fifa bedauert Fernbleiben

Dass einer der großen Stars des Abends fehlte, wurmte bestimmt auch die Fifa. Denn neben Messi fehlten auch die Luis Suarez, Gerard Pique und Andres Iniesta, die ins Fifa-Team des Jahres gewählt wurden. Der Weltverband zum Fernbleiben der katalanischen Ballkünstler: «Die Fifa hat Verständnis für die Situation des FC Barcelona. Wir bedauern, dass es den Spielern aufgrund des dichten Terminplans nicht möglich ist, an den «The Best Fifa Football Awards» teilzunehmen und freuen uns, sie im kommenden Jahr begrüßen zu dürfen.»

(L'essentiel/als/dmo)

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