International Autoshow Detroit – Rosige Zukunft für deutsche Nobel-Autos

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International Autoshow DetroitRosige Zukunft für deutsche Nobel-Autos

In den USA wächst die Fangemeinde für deutsche Autos. In Zeiten der Erholung leisten sich mehr Amerikaner einen Premiumwagen «made in Germany» - Experten sagen goldene Zeiten voraus.

Die Amerikaner haben ihre Liebe für deutsche Luxusschlitten wiederentdeckt. Egal ob Porsche Porscheneue Suche mit diesem Objektverfeinern nach diesem ObjektVerfügbare Bedeutungen: Porsche, Mercedes, Audi oder BMW: Sie alle profitierten kräftig davon, dass die Krise auch in den USA langsam überwunden ist und den Menschen das Geld wieder lockerer in der Tasche sitzt. «Die USA bleiben auf absehbare Zeit der weltgrößte Premiummarkt», sagt BMW-Chef Norbert Reithofer.

Experten sind überzeugt: Die deutschen Hersteller können sich nicht nur im Boomland China, sondern auch in den USA auf rosige Zeiten freuen. Denn der US-Markt wird nach allen Vorhersagen in den kommenden Jahren kräftig wachsen - und die Prognosen für die edleren Karossen sind noch besser als für den Markt insgesamt.

«Die deutschen Hersteller haben im US-Markt noch erhebliches Potenzial», erwartet Autoexperte Stefan Bratzel. Gegenüber den amerikanischen und japanisch-koreanischen Herstellern spielten sie bislang nur eine untergeordnete Rolle: «Es spricht einiges dafür, dass das Jahr 2011 für die deutschen Hersteller zu einem Wendepunkt werden könnte.»

Autos «Made in Germany»

Entsprechend selbstbewusst treten die Hersteller auf der ersten großen Automesse des Jahres auf, die am Montag in Detroit begonnen hat - und bei der die deutschen Autobauer ihr ohnehin gutes Image in den Vereinigten Staaten weiter aufpolieren wollen. Denn Autos «Made in Germany» genießen in den USA in Sachen Qualität und Sportlichkeit einen hervorragenden Ruf.

Als Statussymbol machen ein Porsche oder Mercedes im Land der Pick-Ups nach wie vor mehr her als neuere Kunstmarken mit Luxusanstrich aus Japan. Das lassen sich die Deutschen allerdings mit vergleichsweise saftigen Preisen bezahlen. Die, die nicht soviel Geld für ihr Auto hinlegen wollen, greifen gerne zu einem japanischen Modell - die beliebteste Premiummarke der Vereinigten Staaten bleibt 2010 die Toyota-Schöpfung Lexus. Und auch Honda mit dem Acura und Nissan mit dem Infiniti waren im vergangenen Jahr in den USA durchaus erfolgreich.

Mehr als 16 Millionen Autos waren vor der Krise in den USA verkauft worden, 2010 freute sich die Branche über ein Plus von 11 Prozent auf 11,6 Millionen. Tendenz weiter steigend.

(dpa)

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