EM-Qualifikation«Roud Léiwen» gegen Serbien vor leeren Rängen
LUXEMBURG – Der luxemburgischen Fußball-Nationalmannschaft steht ein Geisterspiel in Serbien bevor. Die Gastgeber wurden von der Uefa wegen Fan-Entgleisungen bestraft.

Maxime Chanot und Luxemburg müssen zu einem Geisterspiel nach Serbien.
Die Europäische Fußball-Union hat Serbien wegen rassistischer im EM-Qualifikationsspiel gegen Portugal (2:4) mit einem Geisterspiel bestraft. Die Serben müssen nach einem Beschluss der Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer vom Montag das anstehende Duell in der EM-Qualifikation am 14. November gegen Luxemburg vor leeren Rängen austragen.
Zudem setzte die Uefa neben einer Geldstrafe von 33.250 Euro ein weiteres Geisterspiel zur einjährigen Bewährung aus. Die Uefa ahndete mit der harten Sanktion unter anderen das rassistische Verhalten und die unerlaubten Gesänge von Serbien-Fans sowie das Zünden von Feuerwerkskörpern.
Serbien liegt in der Gruppe B mit zehn Punkten auf Rang drei, einen Zähler hinter den Portugiesen. Tabellenführer Ukraine hat sich bereits für die Europameisterschaft im kommenden Jahr qualifiziert.
(L'essentiel/dpa)