Susanna Ohlen – RTL-Reporterin entschuldigt sich für Schlamm-Fake

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Susanna OhlenRTL-Reporterin entschuldigt sich für Schlamm-Fake

Susanna Ohlen hat sich für ihre Aktion im Hochwassergebiet auf Instagram entschuldigt. Was sie getan habe, hätte ihr nie passieren dürfen, schreibt sie.

«Ich habe am Montag im Flutgebiet vor der Schalte für ‹Guten Morgen, Deutschland› einen schwerwiegenden Fehler gemacht.» Mit diesen Worten beginnt eine Entschuldigung von Susanna Ohlen (39) auf ihrem Instagram-Kanal.

Die Entschuldigung veröffentlichte die RTL-Moderatorin, weil sie am 19. Juli gefilmt wurde, bevor sie vor die Kameras trat. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie Ohlen sich Schlamm an die Arme und ins Gesicht schmiert. Dem TV-Publikum wurde im Beitrag dann erklärt, dass sich Ohlen an den Aufräumarbeiten vor Ort beteiligte. Ohlen rief ihre Followerinnen und Follower in einer Instagram-Story dazu auf, ebenfalls bei den Aufräumarbeiten mitzuhelfen.

In ihrem Instagram-Beitrag erklärt Ohlen am Freitag weiter, dass sie privat in der Region geholfen habe und sich an diesem Morgen vor den Hilfskräften geschämt habe, «in sauberem Oberteil vor der Kamera zu stehen». «Daraufhin habe ich mir, ohne zu überlegen, Schlamm auf meine Kleidung geschmiert.» Das hätte ihr nach ihren eigenen Aussagen als Journalistin niemals passieren dürfen. Das Leid gehe ihr sehr nahe. «Ich bitte um Verzeihung.»

Der Fernsehsender hat den Online-Beitrag gelöscht und Ohlen beurlaubt. Gegenüber der «Bild» äußerte sich eine Mediensprecherin wie folgt: «Das Vorgehen unserer Reporterin widerspricht eindeutig journalistischen Grundsätzen und unseren eigenen Standards. Wir haben sie daher direkt am Montag, nachdem wir davon erfahren haben, beurlaubt.»

(L'essentiel/Denis Molnar)

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