Projekt in Planung – Rüstungskonzerne wollen gemeinsame Drohne

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Projekt in PlanungRüstungskonzerne wollen gemeinsame Drohne

Drei europäische Rüstungskonzerne planen ein neues Drohnenprojekt namens MALE2020. Dabei gehe es auch um die Frage der Bewaffnung.

Die US-Navy ist schon weiter: Im Bild eine Drohne des US-Modells X-47B. (Bild: Keystone/AP/Steve Helber)

Die US-Navy ist schon weiter: Im Bild eine Drohne des US-Modells X-47B. (Bild: Keystone/AP/Steve Helber)

Der deutsch-französische Rüstungskonzern Airbus Defence and Space plant nach Informationen der ARD mit zwei weiteren europäischen Rüstungsunternehmen ein gemeinsames Drohnenprogramm für mittlere Flughöhe und lange Flugdauer. An dem Vorhaben sollen auch das französische Unternehmen Dassault Aviation und das italienische Unternehmen Alenia Aermacchi beteiligt sein.

Das Trio habe den Verteidigungsministerien Frankreichs, Deutschlands und Italiens ein neues Projekt namens MALE2020 unterbreitet. Ihren Vorstoss wollen die Konzerne offenbar noch heute Montag bekannt geben.

Auch Bewaffnung ein Thema

Geplant sei eine Definitionsphase, in der die Regierungen, die Streitkräfte und die Konzerne der drei Länder gemeinsam ihre Anforderungen an ein europäisches Programm zur Entwicklung unbemannter Flugsysteme formulieren und koordinieren sollten. Dazu gehöre auch die Finanzplanung und die Frage der Bewaffnung.

Laut «Welt» hat der Vorstandschef der Rüstungssparte von Airbus, Bernhard Gerwert, die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen über die Offerte informiert. Die Unternehmen argumentierten, dass sich Europa auf dem strategischen Kernfeld der militärischen Luftfahrt nicht allein von Produkten ausländischer Anbieter abhängig machen dürfe. Man hoffe auf eine zeitnahe Entscheidung der Regierungen.

(L'essentiel/hoy )

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