Winterschlussverkauf – Ruhiger Start in den Schlussverkauf

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WinterschlussverkaufRuhiger Start in den Schlussverkauf

LUXEMBURG – Am Montagmorgen hat die Jagd auf Schnäppchen begonnen. Die Geschäfte waren alles andere als überfüllt. Aber die Kunden, die kamen, hatten Geld in der Tasche.

Die Geschäftsleute sind gerüstet – in den Schaufenstern werben sie mit bis zu 60 Prozent Rabatt für Wintersachen. Am ersten Verkaufstag - dem Montag nach den Winterferien anstatt des ersten Samstags im Jahr wie sonst - ist kaum Gedränge zu sehen. Shoppingbegeisterte haben Platz und Ruhe zum Stöbern.

«Schlange stehen an der Kasse bleibt aus», erklärt der Geschäftsführer einer großen Markenboutique in der Innenstadt. «Normalerweise haben wir viel mehr Kunden aus Frankreich, aber in Lothringen hat der Winterschlussverkauf am gleichen Tag begonnen.» Aber Hoffnung bleibt: «Es sind zwar weniger Leute da, aber die da sind, kaufen mehr. Vielleicht sagen sich die Kunden auch, dass sie mehr Zeit haben. Schließlich dauert der Schlussverkauf dieses Jahr eine Woche länger als sonst.»

«Sonst gings samstags los»

Bei H&M ist die Verkaufslage ähnlich. «Es ist ruhiger als sonst, aber eine Katastrophe ist das noch lange nicht», erklärt Amandine, verantwortlich für die Damenabteilung.

«Dieser erste Schlussverkaufstag hat nichts mit dem des letzten Jahres zu tun», bestätigt auch Corinne Cahen, Präsidentin des Verbandes der Einzelhändler in der Hauptstadt (UCVL). «Aber das ist auch völlig normal: es ging sonst immer samstags los, das ist nun mal der beste Tag fürs Geschäft.» Die Händler sind grundsetzlich positiv gestimmt: «Wir hatten einen fantastischen Dezember», meint Cahen.

Zeit für eine Gesamtbilanz ist am 22. Januar, wenn Geschäftsleute und Shoppingjäger auf drei Wochen Schlussverkauf zurückblicken können.

(L'essentiel Online mit jw)

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