Gretta Vedler: Russisches Model sagte Hotel-Mitarbeiter ihren eigenen Tod voraus
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Gretta VedlerRussisches Model sagte Hotel-Mitarbeiter ihren eigenen Tod voraus

Im März dieses Jahres wurde die 23-Jährige in einem Kofferraum eines Autos tot aufgefunden. Jetzt wurde bekannt, dass sie eine Vorahnung über ihr frühes Ableben hatte.

von
Katrin Ofner
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Gretta Vedler bat vor ihrem Tod um Hilfe – vergebens.

Gretta Vedler bat vor ihrem Tod um Hilfe – vergebens.

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Das russische Model wurde im März 2022 tot in einem Koffer aufgefunden, nachdem sie ein Jahr lang als vermisst galt.

Das russische Model wurde im März 2022 tot in einem Koffer aufgefunden, nachdem sie ein Jahr lang als vermisst galt.

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Ihr Ex-Freund habe die Tat laut diversen Medienberichten bereits gestanden.

Ihr Ex-Freund habe die Tat laut diversen Medienberichten bereits gestanden.

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Ein Jahr lang galt Gretta Vedler als vermisst. Im März 2022 wurde ihre Leiche dann in ihrer Heimat Russland im Kofferraum eines Autos entdeckt, verstaut in einem Koffer. Ihr Ex-Freund, Dmitry Korovin (23), soll die Tat kurz darauf gestanden haben. Sein mutmaßliches Motiv: Geldprobleme. Besonders tragisch ist aber, dass die 23-Jährige vor ihrem Tod um Hilfe angefragt hat, diese aber nicht bekam. Das zeigt jetzt ein Video, welches das Model selbst mit versteckter Kamera aufgenommen haben soll, wie die «Daily Mail» und «The Sun» übereinstimmend berichten.

In dem Clip ist zu sehen, wie Vedler an einem Empfangstresen in einem Moskauer Hotel steht. Gemäß der Berichte war dies im März letzten Jahres. «Ich komme von Zimmernummer 708. Ich habe geschrien, mir wurde mit Mord gedroht, aber niemand kam mir zu Hilfe», sagte die Russin zu einem Hotel-Mitarbeiter, der ihr unverständlich antwortet.

«Merken Sie sich meinen Namen»

Daraufhin sagte dass Model: «Merken Sie sich meinen Namen» – und bezeichnete ihren Ex-Freund, Dmitry Korovin, als ihren zukünftigen Mörder und wiederholte immer wieder seinen Namen. Anschließend schickte sie das Video einer Freundin, die laut Medienberichten über Korovin sagt: «Ich habe ihn mehrmals getroffen. Ich mochte ihn überhaupt nicht. Es war sofort klar, dass diese Person unberechenbar, prinzipienlos und gefährlich ist.»

Neben dem Modeljob arbeitete Vedler auch als Escort. Ihr Ex-Freund soll davon gewusst, sie aber nicht davon abgehalten haben. «Sogar im Gegenteil, er hat es ausgenutzt, dass sie eine Menge Geld verdient hat», gesteht ihre Freundin weiter. Laut ihr habe sich das Model oft darüber beschwert, dass Korovin sie regelmäßig um Geld bat und es ihr nicht zurückzahlte. Er soll ihr umgerechnet rund 18.000 Euro geschuldet haben, aber sie weigerte sich, die Sache abzubrechen.

Drei Tage schlief er neben der Leiche

Kurz nachdem das russische Model tot aufgefunden wurde, soll der 23-Jährige den Femizid aufgrund von Geldproblemen gestanden haben. Er habe seine damalige Freundin zu Tode gewürgt und danach noch drei Nächte neben der Leiche im Hotelzimmer geschlafen, die er in einen neu gekauften Koffer gelegt habe.

Anschließend habe er den Koffer mit der Leiche in die rund 500 Kilometer entfernte Region Lipezk gefahren und dort im Kofferraum eines Autos in der Garage seiner Eltern zurückgelassen, wie er den Vernehmungsbeamten erzählt haben soll. Um den Geruch zu überdecken, habe er nicht nur Kohle in den Koffer getan, er postete auch weiterhin Bilder und Videos des Models auf Social Media. Ein Freund wurde jedoch misstrauisch und habe eine Vermisstenmeldung aufgegeben.

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