Fußball-WM – Russland kürzt WM-Haushalt um 500 Millionen
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Fußball-WMRussland kürzt WM-Haushalt um 500 Millionen

Keine Kohle für das Fußball-Fest: Moskau muss wegen der Wirtschaftskrise kürzer treten. Erstes Opfer des Sparkurses ist das Budget für die Wm.

An der Luschniki-Arena wird bereits fleißig geschraubt. Die Pläne könnten jedoch weniger gigantisch ausfallen als geplant.

An der Luschniki-Arena wird bereits fleißig geschraubt. Die Pläne könnten jedoch weniger gigantisch ausfallen als geplant.

DPA/Thomas K�rbel

Wegen der schweren Wirtschaftskrise kürzt Gastgeber Russland sein Budget für die Fußball-WM 2018 um rund 30 Milliarden Rubel (knapp 500 Millionen Euro). Das geht aus einer Verordnung von Ministerpräsident Dmitri Medwedew hervor, die die Regierung am Montag veröffentlichte.

Die Zahl der Trainingszentren je WM-Stadion etwa werde von vier auf drei beschränkt, sagte Sportminister Witali Mutko der Agentur R-Sport. Zudem sollten weniger Hotels gebaut werden. «Es geht lediglich um überflüssige Objekte», betonte Mutko. An den insgesamt zwölf Stadien werde nicht weiter gespart.

Tausende Sitzplätze eingespart

In den vergangenen Monaten hatte Russland mehrfach seine WM-Pläne zusammengestrichen. Unter anderem sollen Tausende vorgesehene Sitzplätze in den WM-Arenen eingespart werden. Mit der jüngsten Kürzung liegt der vorgesehene WM-Haushalt bei rund 631,5 Milliarden Rubel (etwa 10,2 Milliareden Euro). Experten erwarten aber Gesamtkosten von mehr als 30 Milliarden Euro.

Der dauerhaft niedrige Ölpreis und die Rubelschwäche setzen den russischen Staatshaushalt derzeit massiv unter Druck. Beobachtern zufolge dürfte zudem die ungebrochene Korruption im größten Flächenstaat der Erde die Kosten für die WM in die Höhe treiben.

(L'essentiel/dpa)

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