In Italien – Salvini nimmt nun Juncker ins Visier

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In ItalienSalvini nimmt nun Juncker ins Visier

Der italienische Innenminister und Vorsitzende der Lega, Matteo Salvini, hat es nun auf den Präsidenten der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, abgesehen.

Salvini griff Juncker an, indem er an seine vermeintliche Vorliebe für Alkohol erinnerte.

Salvini griff Juncker an, indem er an seine vermeintliche Vorliebe für Alkohol erinnerte.

«Die Worte und Drohungen von Juncker und anderen europäischen Bürokraten treiben die Spaltung weiter voran, mit dem Ziel, die italienische Regierung und Wirtschaft anzugreifen? Wir sind bereit, Schadenersatz zu fordern», schrieb der italienische Innenminister Matteo Salvini auf Twitter.

Jean-Claude Juncker ist in Salvinis Visier geraten, da er Italien mit Griechenland verglichen habe. Laut italienischen Nachrichtenagenturen äußerte sich Juncker in einer italienschen TV-Sendung auf dem privaten Sender La7 folgendermaßen: «Ich möchte nicht, dass wir erneut in eine Krise geraten, nachdem wir die sehr schwierige Griechenlandkrise bewältigt haben.» Daraufhin verschärfte sich der Ton Salvinis gegenüber Juncker: «Ich bevorzuge es mit nüchternen Menschen zu sprechen». Damit griff er den Präsidenten der Europäischen Kommission wegen seiner angeblichen Vorliebe für Alkohol an.

Das ist nicht das erste Mal, dass es der italienische Innenminister auf Luxemburg abgesehen hat. Bereits im September attackierte er Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn. Dieser hatte Salvini in einem Interview bezichtigt, «die Methoden und Töne der Faschisten der 30er Jahre» zu verwenden.

(L'essentiel)

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