US-Präsidentschaftswahlen – Sarah Palin sagt ab

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US-PräsidentschaftswahlenSarah Palin sagt ab

Sie ist die Ikone der populistischen Tea-Party-Bewegung: Sarah Palin. Eine Kandidatur fürs höchste Amt der USA hat sie nun aber ausgeschlossen. «Gott, Familie und das Land» sind ihr wichtiger.

Am 5. Oktober 2011 hat Sarah Palin ihren Verzicht auf eine Kandidatur bekanntgegeben.

Am 5. Oktober 2011 hat Sarah Palin ihren Verzicht auf eine Kandidatur bekanntgegeben.

Keystone

Die konservative US-Politikerin Sarah Palin will bei der Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr nicht gegen Amtsinhaber Barack Obama antreten. Palin erklärte am Mittwoch, sie werde sich nicht um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner bewerben. Sie und ihr Ehemann Todd wollten sich Gott, der Familie und dem Land widmen – in dieser Reihenfolge.

Palin, die frühere Gouverneurin von Alaska, sagte in einem Radiointerview, sie wolle auch nicht als Kandidatin einer anderen Partei antreten, weil dies Obama die Wiederwahl sichern würde. Palin war 2008 die republikanische Kandidatin für das Amt der Vizepräsidentin. Sie deutete mehrfach an, sie könne sich eine Kandidatur 2012 vorstellen. Ihre Umfragewerte waren in jüngster Zeit gesunken, obwohl sie besonders bei streng konservativen Wählern immer noch beliebt ist.

Einen Tag zuvor hatte bereits der Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, angekündigt, sich nicht um die Präsidentschaft bewerben zu wollen. Derzeit gelten der frühere Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney, und der Gouverneur von Texas, Rick Perry, als Favoriten bei den Republikanern. Aber auch dem Abgeordneten Ron Paul aus Texas und dem früheren Unternehmer Herman Cain werden noch Chancen eingeräumt.

(L'essentiel online/sda/dapd)

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