Kiischpelt – Schaf verzögert Bahnverkehr im Norden

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KiischpeltSchaf verzögert Bahnverkehr im Norden

KIISCHPELT - Ein neugieriges Schaf hat sich am Mittwochmorgen auf die Gleise der Bahnlinie 10 verirrt. Fahrgäste mussten etwas Geduld mitbringen.

Schafe haben auf Bahngleisen nichts verloren.

Schafe haben auf Bahngleisen nichts verloren.

DPA/Martin Schutt

Ein Schaf hat am Mittwochmorgen den Bahnverkehr auf der Linie 10 zwischen Wilwerwiltz und Drauffelt kurz lahmgelegt. Wie die CFL mit einem Augenzwinkern gegenüber L'essentiel erklärt, konnte das Nutztier «dem Charme der Gleise wohl nicht widerstehen». Das Schaf war wohl aus einem Bauernhof oder einer Herde entlaufen. Gefahr für Passagiere und Lokführer hat offenbar keine bestanden. Durch das Schaf war die Linie aber gegen 8:45 Uhr mit fünf bis zehn Minuten Verspätung unterwegs.

«Sobald ein Tier gesichtet wird, werden alle nötigen Maßnahmen getroffen, um eine Kollision zu vermeiden», erklärt CFL-Pressesprecher Tom Ewert. «Die Lokführer müssen in dem Fall auf Sicht zu fahren, also mit reduzierter Geschwindigkeit, bis bestätigt ist, dass sich das Tier nicht mehr auf dem Gleis befindet. Dies war auch heute auf der Linie 10 der Fall.»

Bereits elf Zusammenstöße in diesem Jahr

Tiere auf den Zugstrecken machen der CFL immer wieder Probleme. 2014 wurden laut Ewert insgesamt 31 Tiere in der Nähe der Gleise gesichtet. «Parallel wurden leider 26 Kollisionen mit Nutztieren gemeldet.» Dieses Jahr waren es bis April fünf Tiere, die beim Herumspazieren auf den Gleisen beobachtet wurden. Zusammenstöße zwischen Eisenbahnfahrzeugen und Tieren wurden der CFL dieses Jahr bereits elf gemeldet.

Kleinere Probleme gab es heute Morgen auch beim Bahnübergang bei der Kirche in Schifflingen. Die Verzögerungen hielten sich dort laut ACL aber in Grenzen, weil es genug Ausweichmöglichkeiten gab. Laut CFL handelte es sich um eine technische Störung, die schnell behoben werden konnte.

(jt/L'essentiel)

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