Wegen Trauma – Schießerei-Opfer erleidet Fehlgeburt

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Wegen TraumaSchießerei-Opfer erleidet Fehlgeburt

Das Leid dieser Frau ist unendlich: Ihre sechsjährige Tochter wurde beim Amoklauf in Aurora getötet, sie selbst wurde schwerverletzt. Nun hat sie auch ihr Ungeborenes verloren.

Eine bei dem Kino-Massaker in Colorado verletzte schwangere Frau hat mehr als eine Woche nach der Tat eine Fehlgeburt erlitten. Ihre Familie teilte am Samstag mit, sie erhole sich von einer Operation, die Fehlgeburt sei Folge des bei der Schießerei erlittenen Traumas.

Bei dem Überfall auf eine «Batman»-Vorführung in Aurora wurde die sechsjährige Tochter der Familie getötet - sie war das jüngste von zwölf Todesopfern. Ihre Mutter wurde von Schüssen in den Hals und den Bauch getroffen.

Todesstrafe für den Amokläufer

Am Montag soll der mutmaßliche Todesschütze, der 24-jährige Ex-Student James Holmes, erneut vor Gericht erscheinen. Dann soll die Anklage verlesen werden. Es gilt als nicht ausgeschlossen, dass Holmes die Todesstrafe droht. Allerdings sind Hinrichtungen in Colorado sehr selten.

Hinweise auf eine psychiatrische Behandlung Holmes' nähren Spekulationen, dass Holmes mental gestört sein könnte. Als er erstmals vor dem Richter erschien, wirkte er seltsam abwesend und müde. Der junge Mann, der seine Haare rot gefärbt hatte, konnte zeitweise seinen Kopf nicht gerade halten.

(L'essentiel Online/sda)

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