Ausbau geplant – Schneller mit dem Zug nach Belgien

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Ausbau geplantSchneller mit dem Zug nach Belgien

Auf belgischer Seite soll in den Ausbau des Streckennetzes investiert werden. Zu den Prioritäten gehört der Einsatz von «Pendolinos» zwischen Luxemburg und Brüssel.

Die Verbindungen zwischen Luxemburg und Belgien sollen auf mehreren Strecken ausgebaut werden.

Die Verbindungen zwischen Luxemburg und Belgien sollen auf mehreren Strecken ausgebaut werden.

Während die belgische Eisenbahngesellschaft SNCB ab 2014 den Zugverkehr in Richtung Luxemburg ausdünnen will, setzt die Nachbarregion Wallonien auf Investitionen. Der Zugverkehr zwischen Belgien und Luxemburg soll schneller werden. Das geht aus der Liste der Bauvorhaben der Region hervor.

Mit insgesamt 34 Projekten soll das
belgische Schienennetz zwischen 2013 und 2025 «»ausgebaut und schneller gemacht werden, wie die Tageszeitung L'Avenir berichtet.

Schneller nach Brüssel durch Neigung

Von der Finanzspritze soll die Verbindung zwischen Namur und der luxemburgischen Grenze profitieren, über die Züge zwischen Brüssel und Luxemburg verkehren. Dort sollen einige Strecken für einen möglichen «Pendolino»-Betrieb ausgerüstet werden - dieser Neigezug kann sich steiler in Kurven legen und somit die Fahrzeit durch die Ardennen zwischen den beiden europäischen Hauptstädten verkürzen. Bisher ist umstritten, ob sich die Investiotion von 145 Millionen Euro in die Neigezüge für die Strecke auszahlt.

Auch ist ein Ausbau auf der Strecke zwischen Lüttich und Luxemburg geplant sowie auf der Linie, die Lüttich mit der Strecke Luxemburg-Brüssel verbindet (Ourthe-Linie über Marloie).

Von Bastogne nach Wiltz?

In Bastogne bahnen sich Bauarbeiten an, denn der alte Bahnhof soll wieder in Stand gesetzt werden. Von dort könnte dann eine neue Zugverbindung in Richtung Wiltz entstehen, um Pendlern die Reise ins Großherzogtum zu vereinfachen. Kostenpunkt 18 Millionen Euro.

Doch welche von den Vorhaben umgesetzt werden, ist unklar. Wollte die Region Wallonien alle Schienennetz-Projekte umsetzen, würde das zu Kosten von 2,1 Milliarden Euro führen, wie L'avenir vorrechnet.

(L'essentiel Online)

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