Lycée Ermesinde – Schüler verteidigen ihre Schule

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Lycée ErmesindeSchüler verteidigen ihre Schule

MERSCH - Einige Schüler haben auf die Berichte bezüglich Mobbing und schlechtes Lernklima im Lycée Ermesinde mit einem Leserbrief reagiert, sie beschweren sich über ein Medienbashing.

Schulministerin Mady Delvaux-Stehres (LSAP) reagierte nach Angaben ihrer Sprecherin «entsetzt» auf die Anschuldigungen in der Mitteilung der Apess.

Schulministerin Mady Delvaux-Stehres (LSAP) reagierte nach Angaben ihrer Sprecherin «entsetzt» auf die Anschuldigungen in der Mitteilung der Apess.

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«Wir finden es wirklich bedauernswert, was hier für eine diskreditierende Propaganda über unser Lycée verbreitet wird» heißt es in einem Leserbrief den zwei Schülerinnen an luxemburgische Medien verschickt haben. Auf Anfrage von L’essentiel Online bestätigten Gina Arvai und Zoé Galassi ihren Unmut: «Wegen eines Einzelfalls wird unser gesamtes System und die Schule kritisiert, das ist ungerecht». Die beiden Schülerinnen haben sich, so ihre Aussage gegenüber L’essentiel Online, spontan dazu entschlossen in ihrem eigenen Namen Stellung zu beziehen.

Die Lehrergewerkschaft Apess hatte mit einer Pressemitteilung schwere Vorwürfe gegen die Direktion des ehemaligen «Néie Lycée» und jetzigen Lyzeums Ermesinde in Mersch erhoben. Für die Verantwortlichen im Ministerium handelt es sich bei dem Konflikt an der Modellschule um einen «Einzelfall».

(L’essentiel Online)

Stellungnahme des Lehrerbeirats der LEM

Am Freitagnachmittag nahm der Lehrerbeirat des Lycée Ermesinde Stellung zu den Vorwürfen der Lehrergewerkschaft Apess. In einer Pressemeldung hielten die Lehrer des LEM fest, dass niemand seitens der Gewerkschaft auf sie zugekommen sei, um die Vorwürfe zu klären und dem Sachverhalt auf den Grund zu gehen. Der Lehrerbeirat des LEM zeigte sich erbost über die Vorgehensweise der Apess und wies die vorgebrachte Kritik energisch zurück.

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