Schweden – Schüsse in einem Pub in Göteborg - mehrere Tote

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SchwedenSchüsse in einem Pub in Göteborg - mehrere Tote

In einem Restaurant in Göteborg sind mehrere Menschen angeschossen worden. Es gibt laut Polizei mindestens zwei Tote. Ein Terroranschlag wird ausgeschlossen.

In einem Pub im schwedischen Göteborg sind am später Mittwochabend mehrere Menschen getötet worden. Mehrere Personen seien zudem angeschossen worden, teilte die Polizei mit. Es wird befürchtet, dass die Zahl der Todesopfer weiter steigen könnte. Derzeit ist von zwei Todesopfern die Rede, ohne dass dies von offizieller Seite bestätigt wurde.

Bei den Schüssen am späten Mittwochabend sei vermutlich eine automatische Waffe verwendet worden, hieß es. Details zu Verdächtigen gab es zunächst nicht. Die beiden Männer sind noch immer auf der Flucht. Die öffentlich-rechtliche Fernsehanstalt SVT berichtet, acht Personen seien in ein Krankenhaus gebracht worden. SVT zitiert Augenzeugen, die sahen, dass zwei Männer mit Waffen in das Lokal eindrangen und direkt das Feuer eröffneten. «Ich hatte keine Chance, darüber nachzudenken, was passiert ist», berichtete ein Augenzeuge. «Dann sah ich, dass mein Freund blutete. Ich versuchte, die Blutungen so weit es mir möglich war zu stoppen.»

Polizei schließt Terrorismus aus

Wie die Onlineausgabe von Schwedens auflagenstärkster Zeitung, «Aftonbladet», schreibt, hätten die beiden Angreifer Kalaschnikows auf sich getragen. Der Notruf sei um 22:23 Uhr eingegangen. Eine Sprecherin der Polizei bestätigte gegenüber der Zeitung, dass «mehrere Personen» noch am Tatort ihren Verletzungen erlegen seien.

Derzeit haben Polizeieinheiten das Gebiet um das Restaurant auf einem Platz namens Vårväderstorget im Göteborger Vorort Hisingen abgeriegelt. Die Polizei schließt Terrorismus aus. Sie geht vielmehr von einer Abrechnung unter kriminelle Gangs aus. In der Region, in der die Schießerei passierte, habe es in der Vergangenheit immer wieder Gewalt zwischen Banden gegeben, wie eine Polizeisprecherin der Nachrichtenagentur «AP» sagte. «Es gibt absolut nichts, dass auf Terrorismus hindeutet», so die Sprecherin

(L'essentiel/gux/sda)

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