Sturmböen, Hagel und Tornados: Schwere Unwetter in Luxemburg und der Großregion erwartet
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Sturmböen, Hagel und TornadosSchwere Unwetter in Luxemburg und der Großregion erwartet

LUXEMBURG – Im Großherzogtum, dem Saarland und Rheinland-Pfalz müssen sich die Menschen am Freitag auf teils kräftige Unwetter einstellen. Der Wetterdienst hat eine Warnung für das ganze Land herausgegeben.

20.05.2022, Baden-Württemberg, Stuttgart: Blitze zucken über den Nachthimmel. Foto: Andreas Rosar/Andreas Rosar Fotoagentur-Stuttgart/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Andreas Rosar/dpa

In Luxemburg müssen sich die Menschen am Freitag weiter auf teils kräftige Unwetter einstellen: Wie Meteolux am Freitagmorgen mitteilt, werde vor allem im Verlauf des Nachmittags mit starken Unwettern gerechnet – begleitet von Hagel, schweren Sturmböen zwischen 90 und 100 Stundenkilometern sowie starken Niederschlägen. Gegen Abend soll sich die Situation aber wieder entspannen. Die Tageshöchsttemperaturen liegen demnach zwischen 26 und 28 Grad Celsius.

Auch im Saarland und Rheinland-Pfalz bleibt es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bis zum Mittag meist stark bewölkt mit einzelnen Schauern und Gewittern. Ab dem Nachmittag erhöhe sich dann vor allem in der Nordhälfte von Rheinland-Pfalz die Unwettergefahr.

Punktuell könnten in kurzer Zeit Regenmengen von bis zu 60 Litern pro Quadratmeter fallen. Weiterhin sei die Gefahr von schweren Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten um 95 Stundenkilometer erhöht. Auch Orkanböen um 120 Stundenkilometer seien nicht ausgeschlossen, ebenso wie vereinzelte Tornados und größerer Hagel.

Der Schwerpunkt der Unwetter sei insbesondere nördlich des Hunsrücks zu erwarten. Dazu sollen die Höchstwerte tagsüber 26 bis 32 Grad erreichen. In der Nacht zu Samstag soll sich das Wetter dann schnell beruhigen, die Gewitter ziehen nach Osten hin ab.

Wegen der Warnung vor Starkregen und Sturmböen bleiben am Freitag alle Schulen in Trägerschaft des Kreises Ahrweiler in Rheinland-Pfalz geschlossen. Der Kreis appellierte zudem an alle Eltern von Kita-Kindern, die Kinder zu Hause zu betreuen.

(L'essentiel/dpa)

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