Schmutzige Kleider, vermüllte Wohnung – Schwesta Ewa macht Freundin schwere Vorwürfe
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Schmutzige Kleider, vermüllte WohnungSchwesta Ewa macht Freundin schwere Vorwürfe

Während Rapperin Schwester Ewa in Haft war, gab sie ihre damals einjährige Tochter in die Obhut einer Freundin. Diese soll das Kind vernachlässigt haben.

Rapperin Schwesta Ewa ist im Februar vorzeitig aus der Haft entlassen worden. Nun erhebt die 37-Jährige schwere Vorwürfe gegen die ehemalige Erziehungsberechtigte ihrer Tochter und gibt an, dass die Kleine schwer vernachlässigt wurde, während sie im Gefängnis saß.

Im Januar 2020 ist die gebürtige Polin ihre Haftstrafe wegen Körperverletzung, Steuerhinterziehung und Förderung sexueller Handlungen Minderjähriger angetreten. Ihre damals erst einjährige Tochter Aaliyah gab sie deshalb, bis sie vergangenen Sommer in ein Mutter-Kind-Gefängnis wechseln durfte, in die Obhut einer Freundin.

Partys mit unbekannten Männern

«Ich habe bei den Besuchen gesehen, wie ungepflegt Aaliyah war», erzählt Ewa im Gespräch mit «Promiflash». So habe ihre Tochter etwa schmutzige Kleidung getragen. Auf Fotos der Kleinen habe sie zudem an den geschwollenen Augen erkannt, dass sie geweint habe. Über die Bekannte, zu der sie heute keinen Kontakt mehr hat, sagt sie: «Wenn sie sieht, dass meine Tochter mit dem Kopf gegen die Wand schlägt, geht sie nicht mal zum Arzt.»

Später soll sich laut Ewa sogar herausgestellt haben, dass ihre ehemalige Freundin Aaliyah über den Tag hinweg immer wieder ins Bett geschickt und Partys mit unbekannten Männern veranstaltet hat, statt auf ihre Tochter zu schauen. Im Verlauf des halben Jahres soll sie zudem Ewas Konto leer geräumt und ihre Wohnung vermüllt haben.

Auch der Vater war im Knast

Im Interview mit «Promiflash» erklärt die Rapperin zudem, dass ihre Kleine auch nicht zum Vater gehen konnte, weil dieser ebenfalls in Haft war. Ihre Familie in Polen sei ebenfalls keine Option gewesen, weil sie Aaliyah nicht aus ihrer gewohnten Umgebung habe reißen wollen. Außerdem habe sie verhindern wollen, «dass das Band zwischen mir und meiner Tochter kaputtgeht». Dass sie ihre Tochter in Deutschland behalten hat, bereue sie nicht – nur die Wahl der Erziehungsberechtigten.

(L'essentiel/Stephanie Vinzens)

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