Symphony of the Seas – Schwimmende Party-Stadt der Superlative
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Symphony of the SeasSchwimmende Party-Stadt der Superlative

Am Dienstag stach das weltgrößte Kreuzfahrtschiff zur Vorjungfernfahrt in See. Wir waren an Bord.

Mit lauter Musik und einem großen Feuerwerk legte die «Symphony of the Seas» in der Dienstagnacht in Málaga ab. Es handelt sich dabei um ein wahres Partyschiff. Kaum kommt man an Bord des größten Kreuzfahrtschiffs der Welt, dröhnt einem der Klang der Royal Promenade entgegen, auf der lautstark Pop-Klassiker gespielt werden.

Bevor die Passagiere überhaupt erst zu ihren Kabinen kommen, werden sie mit einem riesigen Angebot an Bars und Restaurants überhäuft. Vom English Pub über das mexikanische Restaurant bis zum Starbucks findet sich für jeden Geschmack etwas. Man könnte tagelang die Spunten abklappern und trotzdem nirgends zweimal einkehren.

Vom Casino bis zur Eisbahn

Wer weniger an Essen und Trinken interessiert ist, dem wird bestimmt auch nicht langweilig. Die Symphony of the Seas wirkt eher wie eine schwimmende Kleinstadt als ein Schiff. Künftig baden Gäste in einem der zahlreichen Pools, versuchen sich auf einem der beiden Surfingsimulatoren, zocken im Casino oder der Spielhalle, gehen auf der Eisbahn Schlittschuh laufen oder brutzeln im Solarium. Sogar eine Laufbahn für sportlich Versierte gibt es – sie führt einmal rund ums Schiff. Dazu kommen unzählige Darbietungen – vom Konzert bis zur Eisrevue.

Die Kreuzfahrtgesellschaft Royal Caribbean betont, dass das Schiff familienfreundlich sei. Für den Nachwuchs bietet die Symphony of the Seas besonders viel Platz in der zweistöckigen «Ultimate Family Suite», komplett mit 3-D-Fernsehzimmer und Außenbereich. Insgesamt erstreckt sich die Suite auf über 100 Quadratmeter – das ist mehr als die durchschnittliche Wohnfläche pro Kopf in der Schweiz. Zudem gibt es auch für die jüngeren Passagiere ein riesiges Angebot von Spielplätzen, Kinderkinos und Planschbecken bis zu einem Karussell auf der Promenade.

Überwältigende Größe

Die vielen Möglichkeiten können geradezu überwältigend wirken. Es empfiehlt sich darum, das Programm und den Schiffsplan genau zu studieren, um von der Symphony of the Sea möglichst viel zu sehen. Ein weiterer Grund, warum sich das lohnt, ist die schiere Größe des Schiffs: Auf 18 Decks kann es schon mal vorkommen, dass man sich im Gewusel verläuft.

Michael Bayley, CEO von Royal Caribbean, witzelt: «Wir machen jedes neue Schiff jeweils ein bis zwei Zentimeter länger oder ein paar Tonnen schwerer.» Schließlich wolle das Unternehmen immer sagen können, dass es sich beim neusten Kreuzfahrtschiff auch um das größte handle.

(L'essentiel)

Infos zur Reise

Die Symphony of the Seas ist das neuste Schiff der Kreuzfahrtgesellschaft Royal Caribbean. Es lief am 24. März vom Stapel und wird ab April im Mittelmeer auf Kreuzfahrten sein. Ab November soll die Symphony of the Seas dann in der Karibik unterwegs sein. Eine achttägige Reise auf dem Mittelmeer kostet in der Balkonkabine ab circa 1350 Euro pro Person. Die Reise fand auf Einladung von Royal Caribbean statt.

Die Symphony of the Seas in nackten Zahlen

Das größte Kreuzfahrtschiff der Welt trumpft auf mit

1 Kinderkarussell

3 Wasserrutschbahnen

362 Metern Länge

450 Kisten Schampus, die wöchentlich serviert werden

1000 Drinks pro Minute von zwei Roboter-Bartendern

2200 Crewmitgliedern

6680 Passagieren bei Maximalbelegung

13.347 Kunstwerken

20.700 Tropenpflanzen

30.000 Pferdestärken

228.081 Tonnen Gewicht

500.000 unterschiedlichen Bauteilen

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