Debatte über Petition – Schwimmlehrer tauchen in der Chamber auf

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Debatte über PetitionSchwimmlehrer tauchen in der Chamber auf

LUXEMBURG- Die Schwimmlehrer und der Bildungsminister haben sich am Mittwochvormittag über den Schwimmunterricht in der Grundschule ausgetauscht.

Die Schwimmlehrer wollen sich die Verantwortung für die Schwimmkurse in der Grundschule nicht mit den Lehrern teilen.

Die Schwimmlehrer wollen sich die Verantwortung für die Schwimmkurse in der Grundschule nicht mit den Lehrern teilen.

DPA

Die Chamber hat am Mittwoch öffentlich über die Petition für einen professionellen Schwimmunterricht in der Grundschule debattiert. Die Initiative hatte bis Ende Juli 7040 Unterschriften gesammelt und damit die notwendige Marke von 4500 Signaturen weit übertroffen. Im Mittelpunkt der Debatte zwischen Vertretern der rund 200 Schwimmlehrer und Bildungsminister Claude Meisch stand die Reform von 2009. Seit damals sind die Kommunen nicht mehr verpflichtet, für den Schwimmunterricht in der Schule ausgebildete Bademeister zur Verfügung zu stellen.

Meisch hatte früh in der Debatte erklärt, dass nur wenige Schüler das Schwimmen ohne einen Ausbilder beigebracht bekämen. Er verwies darauf, dass Grundschullehrer grundsätzlich dazu berechtigt sind, alle Fächer zu unterrichten, darunter Sport und auch das Schwimmen.

Bessere Zusammenarbeit

«Ich glaube nicht, dass Lehrer mehr darüber wissen, wie man Kindern das Schwimmen beibringt, als die Bademeister. Doch über Nacht hat man ihnen gesagt, dass sie nicht mehr in der Lage sind, das zu schaffen», sagte Jupp Grüneisen, Präsident des luxemburgischen Schwimmlehrerverbands.

Der Minister kündigte an, dass die Schwimmprofis und die Lehrer künftig zusammenarbeiten sollen. Die Bademeister hoffen nun, dass auf die Worte klare Taten folgen.

(L'essentiel)

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