Ungewöhnliche Rettung: Sechs Stunden, um einen Mann aus einer Höhle zu befreien

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Ungewöhnliche RettungSechs Stunden, um einen Mann aus einer Höhle zu befreien

BERDORF – Die Spezialteams des CGDIS führten am Freitag einen spektakulären Einsatz durch, um einem Höhlenforscher zu Hilfe zu kommen.

CGDIS

Ende gut, alles gut! Am Freitag fand in Berdorf eine ungewöhnliche Rettungsaktion statt, berichtet das CGDIS in einer Pressemitteilung, nachdem ein Höhlenforscher am späten Vormittag durch einen Steinschlag in der Höhle Sainte Barbe in Berdorf verletzt worden war. Als er feststellte, dass er nicht in der Lage war, aus eigener Kraft herauszukommen, riefen seine Teamkollegen sofort die Rettungskräfte.

Der Unglückliche war bei Bewusstsein, aber etwa 50 Meter vom Ausgang entfernt blockiert. Zur Hilfe kamen 15 Feuerwehrleute der Gruppe für Erkundung und Intervention in gefährlichen Umgebungen (GRIMP). Aufgrund des schwierigen Zugangs war ein sechsstündiger Einsatz erforderlich, um ihn zu befreien.

«Die Rettungsarbeiten wurden durch die Enge einiger Durchgänge erschwert, die es erforderlich machte, den Platz an verschiedenen Stellen zu verbreitern», erläutert das CGDIS. Diese Selbstlosigkeit zahlte sich schließlich aus. Der Patient wurde vom Rettungsdienst versorgt und mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Sein Zustand ist stabil. Insgesamt waren rund 30 Feuerwehrleute, einschließlich der GRIMP, im Einsatz.

(th/nr)

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