Luxemburg – «Sécurité Routière» will keine neuen Bäume am Straßenrand
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Luxemburg«Sécurité Routière» will keine neuen Bäume am Straßenrand

LUXEMBURG – Nach dem tödlichen Unfall am vergangenen Sonntagabend auf dem CR102 werden erneut Forderungen laut, Bäume am Straßenrand zu fällen.

Am Sonntagabend ist eine Autofahrerin auf dem CR102 gestorben.

Am Sonntagabend ist eine Autofahrerin auf dem CR102 gestorben.

Police Grand-Ducale

Wegen des Unfalls, bei dem am Sonntagabend eine 50-jährige Frau ums Leben gekommen ist, haben die nationale Vereinigung der Verkehrsopfer (AVR) und die Sécurité routière einen gemeinsamen offenen Brief an die Ministerien für Mobilität und Umwelt gerichtet. «Wir wollen, dass Bäume, die eine Gefahr für die Verkehrsteilnehmer darstellen, durch eine Leitplanke abgesichert oder gefällt werden. Außerdem fordern wir, dass keine neuen Bäume entlang der Straßen gepflanzt werden», sagt Paul Hammelmann, Präsident der Sécurité routière.

Das Foto des Unfalls, dass von der Polizei an die Presse weitergegeben wurde, sei exemplarisch für die Gefahr, die durch die jungen Bäume ausgehe. «Die Bäume werden in Zukunft weitere Unfallopfer fordern», heißt es in den Brief.

Für die Begrünung der Straßen sind die Ministerien für Mobilität und Umwelt sowie das Straßenbauamt Ponts et Chausées verantwortlich. Das Mobilitätsministerium gibt auf Nachfrage an, sich am Mittwoch zu dem Thema äußern, da Minister François Bausch am Dienstag aufgrund des Treffens der Tripartite über die Entwicklung der Energiepreise verhindert sei.

(nc/L'essentiel)

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